Archived entries for Ratzinger

Leicht wie die Spatzen

Kein Interview mit Harald Schmidt, das ohne die Erwähnung des Namens Ratzinger auskommt. So auch in der Zeit:

ZEIT: Welches ist das wichtigste der Zehn Gebote?

Schmidt: Du sollst nicht töten.

ZEIT: Welches kommt dann?

Schmidt: Ehrlich gesagt, ich habe die zehn gar nicht abrufbereit. Im Zweifelsfalle: Du sollst Vater und Mutter ehren.

ZEIT: Sie haben das getan?

Schmidt: Ja, habe ich, tue ich immer noch.

ZEIT: Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Schmidt: Ja. Im guten alten Ratzinger-Sinn: »Da werden wir leicht wie die Spatzen…« Das ist für mich hundertprozentig eine Sache, an die ich glaube.

ZEIT: Und: Kommen Sie eher nach oben oder eher nach unten?

Schmidt: Da bin ich mir nicht so sicher.

ZEIT: Ihre Begabung, andere Leute zu beleidigen, könnte da von Nachteil sein.

Schmidt: Stimmt, andererseits, wenn der Herr fragt: Was hast du aus deinen Talenten gemacht?, kann ich sagen: alles, alles. Ich wüsste nicht, was ich hätte brachliegen lassen.

When she was 43

A small detail of the marriage of the Pope’s parents come to light during his trip. His parents found each other through the personal ads in a newspaper: “Staunchly Catholic man, policeman, looks for a Catholic girl for marriage”. Maria was 34 when they married. Her last child Joseph arrived when she was 43.

Hartwig Bouillon: The Pope tackles modernity [MercatorNet]

Schmidt über Ratzinger

Gerade erst entdeckt. Harald Schmidt im Interview mit der Netzeitung:

56 Eigentlich sehen Sie die Dinge doch sehr positiv.Ja, aber man glaubt immer, es sei schon positiv, wenn die Renten gesichert sind. Das stimmt ja nicht, man muss das größer sehen, irgendwie katholischer. Alles, was nun in den Feuilletons geschrieben wird, fordert Joseph Ratzinger seit dreißig Jahren. Besser, sprachlich kraftvoller, stilistisch brillanter, inhaltlich ungebeugter.



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