Commentarium Catholicum
Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.

Posts from Februar 2006

Mehr von Nicolás Gómez Dávila

Es gibt keine Dummheit, die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit dem Glauben an Jesus Christus ausweicht. Zu den wichtigsten kulturellen Leistungen des Katholizismus gehört es, ein den ökonomischen Aktivitäten ungünstiges Klima geschaffen zu haben. Um den Patienten heilen zu können, den sie im 19. Jahrhundert verwundete, musste ihn die [...]


Nicolás Gómez Dávila

In den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, mehrere Blicke in das Buch “Einsamkeiten” von Nicolás Gómez Dávila zu werfen. Seine Bücher sind reine Aphorismensammlungen. Der intelligente Mensch lebt nie in einer mittelmäßigen Umgebung. Eine mittelmäßige Umgebung ist die, in der es keine intelligenten Menschen gibt. Die Parteigänger einer Sache sind in der Regel die besten [...]


Scholastika

Über Scholastika haben wir Nachrichten nur durch den legendären Bericht des Papstes Gregor d. Gr. Scholastika war eine Schwester des hl. Benedikt und wohnte als gottgeweihte Jungfrau nicht weit vom Kloster Monte Cassino. Einmal im Jahr besuchte sie ihren Bruder zu einem geistlichen Gespräch. Das Letzte dieser Gespräche ist bemerkenswert, dass es bis in die [...]


Der richtige Papst zur richtigen Zeit

Harald Schmidt gibt mal wieder ein Interview. Diesmal der taz. Über Hitler darf man lachen, über den Papst auch. Wie finden Sie den neuen? Durch den neuen bin ich dazu gekommen, theologische Bücher zu lesen. Weil es mich fasziniert, wie er durch Gelassenheit die Luft aus den schärfsten Diskussionen lässt. Das ist Fügung: es ist [...]


…dann ändert sich alles

Bernhard beschreibt, was passiert, wenn Gott wirklich `Gott´ ist… Jesus sagt: “Gib mir alles! Ich will nicht nur einen bestimmten Teil deiner Zeit, deines Geldes und deiner Arbeit. Ich will Dich. Ich bin nicht gekommen, dein natürliches Selbst zu quälen, sondern zu töten! ” Es geht im Glauben eben nicht um Lebensverbesserung, sondern um Lebensveränderung [...]


Pantheon des Protestantismus

Andreas Mertin im Magazin für Theologie und Ästhetik [via credo ut intelligam]: Träfe das zu, dann wäre der Suhrkamp-Verlag vermutlich das Pantheon des Protestantismus. Doch, gut getroffen!


Paul Miki und Gefährten

In den furchtbaren Verfolgungen, denen die Christen Japans seit 1587 ausgesetzt waren, erlitten am 6. Februar 1597 sechsundzwanzig Christen in Nagasaki das Martyrium: außer dem japanischen Jesuiten Paul Miki zwei weitere japanische Jesuiten, sechs spanische Franziskaner und siebzehn Franziskaner-Terziaren. Sie wurden auf einem Hügel außerhalb der Stadt gekreuzigt und verbrannt. Noch vom Kreuz herab predigte [...]


Quem in templo praesentasti

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jeru­salem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Aetheria). In Rom wurde es um 650 eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2, 22-40). Im Osten wurde es als „Fest [...]


Der absolute Verkaufshammer

“Deus caritas est” – der absolute Verkaufshammer. 500.000 Exemplare sind bereits verkauft. Und wo gibt’s sie nicht? Bei Amazon. Ich weiß warum: Man hat Angst vor der Rubrik “Kunden, die die Enzyklika gekauft haben, interessierten sich auch für folgende Produkte”. Harald Schmidt, 1. Februar 2006


Das helle und ewige Licht

Sophronius von Jerusalem (+ 638) Aus einer Rede am Fest der Darstellung des Herrn. Lasst uns das helle und ewige Licht aufnehmen Wir wollen dem Herrn alle entgegen gehen, wir alle, die sein Geheimnis verehren; mit willigem Herzen lasst uns alle gehen! Keiner schließe sich von der Begegnung aus, niemand bleibe dem Tragen des Lichtes [...]


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