Man kann ein Bistum oder auch eine Gemeinde nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen. Bis dahin herrscht sicher Einigkeit. Aber darf dieser Satz bedeuten, dass ein Bistum schlechter geführt werden darf als ein Unternehmen?
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Eine echte Innovation. 😉 Wird es aber nicht immer geben.
Jetzt ist es doch eher ein kleiner Relaunch geworden...
Jetzt ist es doch eher ein kleiner Relaunch geworden. Naja. Noch nicht so ganz perfekt.
Ich teste gerade Google-Anzeigen. Mal sehen, f...
Ich teste gerade Google-Anzeigen. Mal sehen, für was da so geworben wird. Mit der Position bin noch nicht so recht zufrieden.
3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, /...
3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, / tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
4 Wasch meine Schuld von mir ab / und mach mich rein von meiner Sünde!
5 Denn ich erkenne meine bösen Taten, / meine Sünde steht mir immer vor Augen.
6 Gegen dich allein habe ich gesündigt, / ich habe getan, was dir missfällt. So behältst du recht mit deinem Urteil, / rein stehst du da als Richter.
7 Denn ich bin in Schuld geboren; / in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.
8 Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, / im Geheimen lehrst du mich Weisheit.
9 Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; / wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.
10 Sättige mich mit Entzücken und Freude! / Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.
11 Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden, / tilge all meine Frevel!
12 Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz / und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht / und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
14 Mach mich wieder froh mit deinem Heil / mit einem willigen Geist rüste mich aus!
15 Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege / und die Sünder kehren um zu dir.
16 Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, / dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
17 Herr, öffne mir die Lippen / und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.
18 Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; / an Brandopfern hast du kein Gefallen.
19 Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, / ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.
20 In deiner Huld tu Gutes an Zion; / bau die Mauern Jerusalems wieder auf!
21 Dann hast du Freude an rechten Opfern, / an Brandopfern und Ganzopfern, / dann opfert man Stiere auf deinem Altar.
Psalm 51
Hat der Bundespräsident in seiner gestrigen...
Hat der Bundespräsident in seiner gestrigen Rede wirklich dazu aufgefordert, „der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit alles andere unterzuordnen“, wie heute die FTD schreibt? Das wäre bei näherer Betrachtung wohl eine problematische Aussage. Was ist denn mit den anderen Werten, die unser Grundgesetz schützt, angefangen von der Würde des Menschen (Art. 1)? Nun gut, Köhlers Aussagen stehen natürlich in einem Kontext:
„Was der Schaffung und Sicherung wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze dient, muss getan werden. Was dem entgegensteht, muss unterlassen werden. Was anderen Zielen dient, und seien sie noch so wünschenswert, ist nachrangig.“
Aber auch wirtschaftspolitisch ist dieser Ansatz fragwürdig. Ziel einer Volkswirtschaft muss es doch sein, ein höheres Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften – das viel zitierte Wachstum. Ob dies durch neue Arbeitsplätze (unter den heutigen Bedingungen der abhängigen Beschäftigung) oder durch andere Erwerbsformen geschieht, ist in der Tat nachrangig – allerdings nicht für die Sozialsysteme, die auf Gedeih und Verderb an ein historisch nicht besonders altes Modell der Beschäftigung geknüpft sind. Was wäre geworden, hätte man zur Zeit der Industrialisierung so auf Beschäftigung in der Landwirtschaft oder im Handwerk geschielt wie heute auf klassische Industriearbeitsplätze? Wenn der eiserne Kanzler zur Rettung der Bauern angetreten wäre wie Schröder im Falle Holzmann?
Der kümmerliche Mann, der im Hochamt nichts...
Der kümmerliche Mann, der im Hochamt nichts wissen will als seinem Gott den schuldigen Dienst erfüllen; das zusammengeschaffte Weib, das herkommt, um ihrer Last ein wenig erleichtert zu werden; die vielen, die dürren Gemütes sind und von all der Schönheit nichts spüren, wie sie ringsum spricht und tönt und glänzt, sondern nur Kraft suchen für ihre tägliche Mühsal – sie alle wissen mehr vom eigentlichen Wesen der Liturgie als der Kenner, der nach der Tonfülle eines Graduales die strenge Schönheit der Präfation genießt.
Romano Guardini: Vom Geist der Liturgie
Kennt jemand Kirchen, deren Geistliche darauf insistieren...
Kennt jemand Kirchen, deren Geistliche darauf insistieren, dass Sex gar keinen anderen Zweck als den der Fortpflanzung habe? Ich nicht. Der Autor dieses NZZ-Artikels über Sex unter evolutionsbiologischen Aspekten offenbar schon.
Der Perlentaucher diagnostiziert in einem Essay...
Der Perlentaucher diagnostiziert in einem Essay des Soziologen Stanley Kurtz aus Stanford
„recht unheimliche Perspektiven zu kulturellen Veränderungen in alternden Gesellschaften: Entweder sie schrumpfen weiter, oder man entwickelt auf Initiative von Feministinnen künstliche Gebärmütter zur Züchtung von Babys, oder man kehrt zu konservativen Familienwerten zurück, was vom Autor befürwortet zu werden scheint: ‚Säkularismus, Individualismus und Feminismus sind Bestandteile eines sozialen Systems, das sinkende Geburtenziffern begünstigt. Wenn die Welt angesichts dieses Bevölkerungsrückgangs nicht überlebensfähig ist, dann mögen diese kulturellen Trends ebensowenig überlebensfähig sein.'“
Davon ist auf jeden Fall soviel richtig, dass eine Population, die sich nicht reproduzieren kann, über kurz oder lang ausstirbt. Wenn säkulare, individualistisch und feministisch geprägte Gesellschaften nicht in der Lage sind, eine stabile Bevölkerungsentwicklung zu garantieren, dann werden sie in der Tat verschwinden. Demographie ist schon eine fröhliche Wissenschaft.
Gestern eingetroffen: der erste Band der Dogmatik...
Gestern eingetroffen: der erste Band der Dogmatik von Michael Schmaus (Der Glaube der Kirche). Der zweite kommt hoffentlich auch noch. Ich habe die beiden Bände über zvab.com jeweils einzeln bei zwei verschiedenen Antiquariaten bestellt und damit pro Band etwa 10 Euro plus moderater Versandkosten gezahlt. Das ist wohl ein ganz guter Preis für jeweils rund 800 Seiten Dogmatik. Die Bücher stehen bei uns in der Gemeindebibliothek, wo ich den ersten Band bis vor kurzem über längere Zeit ausgeliehen hatte. Für meine Begriffe ein exzellentes Nachschlagewerk. Es ist 1969 erschienen, und Schmaus hat das Werk später noch einmal gründlich überarbeitet, um es dann in vielen Einzelbänden zu veröffentlichen. Diese Version ist auch komplett online. (Aber das schrieb ich bereits.)