So, jetzt ist der gestern von mir gelobte Text der gestrigen Morgenandacht im DLF online. Daraus ein schönes Chesterton-Zitat: „Ein Christ werden heißt nicht aufhören zu denken, sondern anzufangen zu denken. Religion ist die eigentliche Kraft, um in der Modernen den Verstand nicht zu verlieren. Der Glaube an Gott ist das einzige Mittel, um nicht zu verdummen.“ Danke, Marita Rödszus-Hecker!
What I believe and cannot prove
The Edge asked, and that’s (in short) my answer.
Bistum Hildesheim: Kündigungen unvermeidbar...
Bistum Hildesheim: Kündigungen unvermeidbar. So vermeldet lakonisch katholisch.de. Da bleibt manchem nur der Griff zum Ramazzotti.
Hilary Hahn könnte heute Namenstag feiern,...
Hilary Hahn könnte heute Namenstag feiern, sollte sie nach dem Hl. Hilarius, Bischof von Poitiers, heißen (nicht zu verwechseln mit Hilarius von Arles). Hilarius ist vor allem für seinen Kampf gegen den Arianismus bekannt. (Hallo, Erich von Köln!)
Hans Magnus Enzensberger höchstselbst schreibt...
Hans Magnus Enzensberger höchstselbst schreibt den Vorspann zu dem Text, der heute die erste Seite des FAZ-Feuilletons ziert. Es handelt sich um einen Auszug aus dem Roman „Der moderne Tod“, den der schwedische Autor Carl-Henning Wijkmark bereits Ende der siebziger Jahre veröffentlichte und dessen deutsche Übersetzung 2001 auf herzliche Gleichgültigkeit (auch dieser Zeitung) stieß. Der Roman zeigt, dass man sich schon Ende der Siebziger des demografischen Problems bewusst war, und erzählt, wie Politiker ein massenhaftes Euthanasieprogramm für die Alten als sozialpolitische Maßnahme lancieren wollen. In den Worten eines Ministerialdirektors, den Wijkmark erfindet, klingt das so: „Wir brauchen schnell mehr Tote, um es ganz brutal zu sagen. Aber wie sollen wir das erreichen? (…) Wir brauchen eine neue Haltung zum Tod und zum Altern, nicht nur bei den Alten selbst. Es muss wieder natürlich werden, zu sterben, wenn die aktive Zeit vorbei ist. Wir müssen die Probleme mit den Alten lösen, nicht gegen sie.“ [aus dem heutigen Perlentaucher]
Was ihr für einen meiner geringsten Brü...
Aus gegebenem Anlass:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)
If I had six hours to chop down a tree, I’...
If I had six hours to chop down a tree, I’d spend the first hour sharpening the ax.
– Abraham Lincoln [via 43things]
Morgenandachten sind ja ein schwieriges Genre (to...
Morgenandachten sind ja ein schwieriges Genre (to put it politely). Heute morgen hingegen im Deutschlandfunk überraschte die Autorin positiv – mit dem guten, alten Chesterton. (Leider ist der Text nicht online.)
Jürgen Busche beginnt seinen Artikel zum 25...
Jürgen Busche beginnt seinen Artikel zum 25-jährigen Jubiläum der Grünen in der Berliner Zeitung wie folgt: „Am Anfang war der Protest und die Jugend war bei dem Protest und der Protest war bei der Jugend.“ [via Perlentaucher]
Wie soll ich das denn finden? War Busche vielleicht Weihnachten in der Messe am Tag? Oder am 2. Januar? Schon möglich. Immerhin nennt ihn Frank J. Heinemann im DLF ungestraft einen konservativen Katholiken aus dem Münsterland.
Credo ut intelligam hat ein weiteres Beispiel f...
Credo ut intelligam hat ein weiteres Beispiel für Elemente säkularer Unterhaltung in der Liturgie. (Mal ganz abgesehen von allem, woran wir uns längst gewöhnt haben.)