Argumentative Achillesferse
Rechtgläubige katholische Internetplattformen gibt es, Deo gratias, wie Sand am Meer. Auf einer mir bis heute unbekannten fand ich ein, wie mir scheint, valides Argument, das sich auf das schon erwähnte Interview von Radio Vatikan mit Eberhard Amon stützt, der das Deutsche Liturgische Institut in Trier leitet:
Die Aussagen von Herrn Amon machen dankenswerter Weise aber wieder einmal deutlich, daß es wirklich einen Bruch zwischen alter und neuer Liturgie gibt, was von manchen Verteidigern des Novus Ordo immer wieder bestritten wird. Wenn es aber einen solchen Bruch gibt, dann ist klar, wo die Wahrheit liegen muß, denn es ist unmöglich, daß die Kirche jahrhundertelang in der Auffassung des zentralen Geheimnisses der Messe geirrt und erst auf dem II. Vatikanum wieder zur Wahrheit zurückgefunden hat.
Schon die schlichte Tatsache, dass überhaupt sinnvoll von alter oder neuer Messe gesprochen werden kann, deutet darauf hin, dass hier etwas nicht ganz stimmen kann.
Wer die Messe Pauls VI. als bahnbrechende Innovation darstellt, kann schlecht gleichzeitig behaupten, sie sei kein Bruch mit der Liturgiegeschichte gewesen. Liebe Freunde der Logik, einen Tod müsst Ihr hier sterben.


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