Krasser Übergang
In aller Kürze sei notiert, wie krass mir auch in diesem Jahr wieder das verfrühte Ende der Weihnachtszeit und der Übergang zur liturgisch gesichtslosen Zeit im Jahreskreis erschien. Da wünsche ich mir dringend die Sonntage nach der Erscheinung des Herrn und die der Vorfastenzeit zurück.
Im Vergleich zum heutigen Zustand ist das ein sanftes Gleiten von Weihnachten zur Fastenzeit – und im größeren Maßstab sehe ich einen einzigen, großen Jahresfestkreis, der mit dem Vorgebirge Advent und Weihnachten beginnt, durch die Ebenen von Vorfasten- und Fastenzeit zum Gipfel des Triduums aufsteigt, an den sich eine 50-tägige Höhenwanderung zum zweiten, kleineren Gipfel Pfingsten anschließt, von wo aus schließlich der Abstieg über Dreifaltigkeitssonntag, Fronleichnam und Herz-Jesu-Fest in die lange Ebene der Zeit nach Pfingsten folgt.


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