in Catholica

Ein Hammer

Heinz Angehrn kündigt eine neue Buchbesprechung an. Diesmal: Klaus-Peter Jörns. Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum. Gütersloh 2004. Vollmundig:

Das Buch ist ein Hammer und reinste Provokation für katholikale und evangelikale Kirchenohren und -hirne.

Vielversprechend auch die Kurzbeschreibung bei Amazon:

Provozierend und Notwendig. Die kritische Revision christlicher Glaubensaussagen. Eine scharfe Analyse in großer Sympathie. Für einen Glauben, der Leben schafft. Das Unbehagen wächst – aber niemand tut etwas. Die Menschen wenden sich gelangweilt ab. Selbst Pfarrer und Pfarrerinnen glauben kaum, was ihr Amt ihnen zu bekennen aufgibt – doch niemand traut sich, die Wahrheit offen auszusprechen: Die Kirche muss sich von vielen ihrer Glaubensaussagen verabschieden. Es gilt, Neues zu bedenken. Klaus-Peter Jörns unterzieht alle zentralen Glaubensaussagen der Christen einer kritischen Revision. Ob die Bedeutung der Bibel oder Jesus Christus, ob Offenbarungsglaube oder Schöpfungsbericht – alles prüft er mit scharfer Analyse und in großer Sympathie. Sein Ziel: die Neuformulierung eines Glaubens, der Leben schafft.

Und Amazon in seiner großen Weisheit weiß das Buch gleich richtig einzuordnen:

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Kommentar

  1. Gähn. Klingt irgendwie genauso spannend und noch nie dagewesen, wie dieses Büchlein des britischen Ex-Jesuiten Peter de Rosa, das bei mir zu Hause steht (da mir zufällig zugekommen): The Fatal Flaw of Christianity. He did not rise from the dead and the dogma of Original Sin is pure invention.

    Oder wie die zwölf Thesen von Spong.

    Ja, ja, die amazon-Produktenparallelen sind eben schon was Feines… 😉

  2. Ach ja, ist dieser Angehrn denn nicht dieser häretische Schweizer Pfarrer, mit dem schon das kath.net-Forum seine Sträußchen ausgefochten hat??

  3. Ach, dass manche Theologen meinen, alles müsse wieder neu erfunden werden. Wie sagt doch Chesterton so schön „Demokratie in der Kirche heißt, dass auch die Verstorbenen ein Mitspracherecht haben“.

    Wir stehen also in unserem Glauben auf den Schultern unserer Vorfahren und da wurde bereits vieles gewogen und bedacht und vieles Gute ist uns überliefert worden. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden im Glauben –
    natürlich formulieren wir manches neu – ob das freilich für die Zukunft bedeutsam sein wird, das wird sich herausstellen.

    Wie Petra habe ich viele Bücher über die Neuinterpretation des Glaubens im Bücherschrank stehen – im Grunde können sie auf den Müll – es war meist seichte Anpassung an der Zeitgeist. Schade.

    Dagegen macht es Spass Dogmatik zu studieren – es gibt viel Schönes zu entdecken.

  4. So viele Bücher darüber habe ich auch nicht – dieses Buch wurde meiner Mutter gratis auf einer Buchmesse in die Hand gedrückt… 😉