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	<title>Commentarium Catholicum &#187; Normae</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Was ist normal?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturalistischer Fehlschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was ist normal?&#8221;, fragt Miriam Meckel in einem Interview mit der FAZ. &#8220;Mit diesem Begriff habe ich nie etwas anfangen k&#246;nnen. &#8216;Normal&#8217; ist ausgehandeltes Mittelma&#223;.&#8221; Miriam Meckels Definition ist heute sicher mehrheitsf&#228;hig und sagt viel &#252;ber ihre Pers&#246;nlichkeit. Aber ist sie auch richtig? Schon die Wikipedia erscheint mir da treffender, wenn sie schreibt: normal ist: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was ist normal?&#8221;, fragt Miriam Meckel in einem <a href="http://www.faz.net/artikel/C30833/im-gespraech-miriam-meckel-werden-wir-alle-zu-algorithmen-30687663.html">Interview</a> mit der FAZ. &#8220;Mit diesem Begriff habe ich nie etwas anfangen k&#246;nnen. &#8216;Normal&#8217; ist ausgehandeltes Mittelma&#223;.&#8221;</p>
<p>Miriam Meckels Definition ist heute sicher mehrheitsf&#228;hig und sagt viel &#252;ber ihre Pers&#246;nlichkeit. Aber ist sie auch richtig? Schon die Wikipedia erscheint mir da treffender, wenn sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normal_(Begriffskl%C3%A4rung)">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p><b>normal</b> ist: […] in der Soziologie was als &#252;blich betrachtet wird, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Norm">Soziale Norm</a></p></blockquote>
<p>Und weiter hei&#223;t es dann:</p>
<blockquote><p><b>Soziale Normen</b> (<b>Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte</b>) sind konkrete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regel" title="Regel">Vorschriften</a>, die das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverhalten" title="Sozialverhalten">Sozialverhalten</a> betreffen. Sie definieren m&#246;gliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Handeln" title="Soziales Handeln">Handlungsformen</a> in einer sozialen Situation. Sie unterliegen immer dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialer_Wandel" title="Sozialer Wandel">sozialen Wandel</a>, sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und sind daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Normen sind (&#228;u&#223;erliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen. Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabu" title="Tabu">Tabu</a>). Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftgem&#228;&#223;er <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewissen" title="Gewissen">Gewissenspr&#252;fung</a> von Handlungen (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moral" title="Moral">Moral</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik" title="Ethik">Ethik</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" title="Kategorischer Imperativ">kategorischer Imperativ</a>).</p></blockquote>
<p>Normal ist also, was den geltenden Normen entspricht. Normen postulieren ein Sollen, das dem empirischen Sein gegen&#252;bersteht. Sich als Einzelner nicht an Normen zu halten, hei&#223;t noch nicht, dass diese falsch w&#228;ren oder nicht gelten w&#252;rden.</p>
<p>Womit wir, und dieser Sprung sieht nur auf den ersten Blick gewagt aus, bei Charlotte Roche w&#228;ren. Auch sie ist, wie Miriam Meckel, derzeit in eigener Sache unterwegs, um ihr j&#252;ngstes Buch zu bewerben. Bei einer Lesung in M&#252;nchen fiel dabei einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/lesung-im-muenchner-lustspielhaus-charlotte-roche-erklaert-sich-selbst-1.1145202">Bericht</a> der SZ zufolge der plakative Satz:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich lieeeeebe Wissenschaft, weil sie das schlechte Gewissen weg macht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Unterliegt wom&#246;glich auch Charlotte Roche dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturalistischer_Fehlschluss">naturalistischen Fehlschluss?</a> Das Gewissen kann sich ja nur auf Moral beziehen, also auf ein Sollen, w&#228;hrend die Wissenschaft das Sein beschreibt. Wie k&#246;nnte also Wissenschaft auf ein schlechtes Gewissen einwirken? Doch nur, indem Charlotte Roche vom Sein auf das Sollen schlie&#223;t.</p>
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		<title>Johannes Paul II. und die Theologie des Leibes</title>
		<link>http://commentarium.de/2010/08/24/johannes-paul-ii-und-die-theologie-des-leibes/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<description><![CDATA[V&#246;llig entgangen war mir bisher, dass das epochale Werk Menschliche Liebe im g&#246;ttlichen Heilsplan von Johannes Paul II. schon seit fast zwei Jahren wieder lieferbar ist. Ich hatte seinerzeit das Buch Theologie des Leibes f&#252;r Anf&#228;nger: Einf&#252;hrung in die sexuelle Revolution von Papst Johannes Paul II. von Christopher West mit Gewinn gelesen, dann aber vergeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>V&#246;llig entgangen war mir bisher, dass das epochale Werk <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939684449?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3939684449">Menschliche Liebe im g&#246;ttlichen Heilsplan</a> von Johannes Paul II. schon seit fast zwei Jahren wieder lieferbar ist. Ich hatte seinerzeit das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3928929712?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3928929712">Theologie des Leibes f&#252;r Anf&#228;nger: Einf&#252;hrung in die sexuelle Revolution von Papst Johannes Paul II.</a> von Christopher West mit Gewinn gelesen, dann aber vergeblich nach den Texten gesucht.</p>
<p>Rheinisch-katholisch hat &#252;brigens <a href="http://rheinisch-katholisch.de/blog/?p=240">schon im Februar</a> angesichts der damals noch relativ frischen Missbrauchsdebatte auf die Theologie des Leibes und die beiden B&#252;cher hingewiesen. Eine Einf&#252;hrung besonders f&#252;r Jugendliche findet sich <a href="http://www.youmagazin.com/page/show_details/49-theologie-des-leibes/112-die-theologie-des-leibes">beim You-Magazin</a>.<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3928929712" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3939684449" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Das Klagegeschrei &#252;ber Sodom und Gomorra</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 21:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Klagegeschrei &#252;ber Sodom und Gomorra, ja, das ist laut geworden, und ihre S&#252;nde, ja, die ist schwer. Gen 18, 20b Ein Kommentar von Eva Herman schl&#228;gt in diesen Tagen jede Menge Wellen im Netz. Sie bezeichnet dort, passend zur ersten Lesung des vergangenen Sonntags, an dessen Vorabend die Katastrophe von Duisburg geschah, die Love [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Klagegeschrei &#252;ber Sodom und Gomorra, ja, das ist laut geworden, und ihre S&#252;nde, ja, die ist schwer.<br />
<em>Gen 18, 20b</em></p></blockquote>
<p>Ein <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html">Kommentar</a> von Eva Herman schl&#228;gt in diesen Tagen jede Menge Wellen im Netz. Sie bezeichnet dort, passend zur ersten Lesung des vergangenen Sonntags, an dessen Vorabend die Katastrophe von Duisburg geschah, die Love Parade als &#8220;Sodom und Gomorrha&#8221; und stellt eine provokante These in den Raum, an der vor allem sich der &#246;ffentliche Zorn entz&#252;ndet:</p>
<blockquote><p>Eventuell haben hier ja auch ganz andere M&#228;chte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.</p></blockquote>
<p>Dass die Love Parade nicht erst seit Duisburg eine v&#246;llig verkommene Veranstaltung ist, diese Diagnose allein erkl&#228;rt noch nicht die neuerliche Aufregung &#252;ber Eva Herman. Aber mit ihrer These, es k&#246;nnte sich bei der aktuellen Katastrophe um so etwas wie eine Strafe Gottes handeln, reizt sie die s&#228;kulare Mehrheitskultur bis aufs Blut. Dabei ist das tats&#228;chlich ein interessanter Gedanke, nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Gen 18, 20-32, gestern als <a href="http://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2010-7-25">erste Lesung</a> in jeder Messe zu h&#246;ren, wenn <a href="http://thomassein.blogspot.com/2010/07/ano-santo-xacobeo-weil-dieses-jahr-das.html">&#246;rtliche</a> <a href="http://veni-sponsa.blogspot.com/2010/07/libori-vigilsamstag-die-erhebung-des.html">Hochfeste</a>, pastorale Gr&#252;nde oder schlechte Gewohnheiten nicht dagegen sprachen.</p>
<p>Abraham verhandelt mit dem Herrn, der sich Sodom aus der N&#228;he ansehen m&#246;chte, wohl um es zu vernichten, wie Abraham f&#252;rchtet. Er fragt den Herrn, ob er Sodom verschonen w&#252;rde, f&#228;nden sich dort nur f&#252;nfzig Gerechte. Als der Herr dies bejaht, handelt er ihn in mehreren Etappen auf schlie&#223;lich nur zehn Gerechte herunter, die sich dort finden m&#252;ssten. Abraham bef&#252;rchtet die Vernichtung der Stadt zur Strafe f&#252;r ihre S&#252;nden und ringt um ihre Verschonung.</p>
<p>Der Salzburger Weihbischof <a href="http://www.kirchen.net/bischof/laun/">Andreas Laun</a> hat sich Anfang der 90er Jahre in einem lesenswerten <a href="http://www.kirchen.net/bischof/laun/texte/AIDS-Strafe-HP.doc">Aufsatz</a>* mit der Frage besch&#228;ftigt, ob AIDS eine Strafe Gottes sei. Er analysiert darin, warum sich der heutige Mensch so vehement gegen diesen Gedanken wehrt:</p>
<blockquote><p>Denn wer von &#8220;Strafe&#8221; redet, hat nat&#252;rlich an S&#252;nde gedacht und damit an ein Tabu der Zeit ger&#252;hrt! Prophetisch hat ja schon Pius XII. gesagt, &#8220;da&#223; die S&#252;nde des Jahrhunderts der Verlust des Bewu&#223;tseins von S&#252;nde ist&#8221;. Da aber weite Schichten unserer Gesellschaft den Gedanken, in ihrem Leben gebe es S&#252;nde, kategorisch von sich weisen und darum auch dem Gedanken, Christus k&#246;nnte sie von ihren S&#252;nden erl&#246;st haben, verst&#228;ndnislos gegen&#252;berstehen, r&#252;hrt die Rede von der Strafe an einen besonders empfindlichen Nerv:<br />
In dem Begriff der Strafe steckt logisch die Behauptung von der S&#252;ndigkeit des Menschen, ein St&#252;ck Anklage also &#8211; und wer l&#228;&#223;t sich das schon ohne weiteres gefallen!</p></blockquote>
<p>Die Love Parade als s&#252;ndige Veranstaltung zu bezeichnen, ist nicht so popul&#228;r wie die Love Parade selbst, aber deshalb noch nicht falsch. Leid und Tod als Folge der S&#252;nde zu deuten ist m&#246;glich, solange nicht ein linearer Zusammenhang zwischen der Schwere der S&#252;nde und dem Ausma&#223; von Leiden und Tod konstruiert wird.</p>
<p>Aus S&#252;nde folgen Leid und Tod, auch ohne dass es dazu des direkten Eingreifens Gottes bed&#252;rfte. Laun f&#252;hrt den auf den ersten Blick paradoxen Gedanken aus, dass eine Krankheit wie AIDS sich durchaus als Strafe Gottes verstehen (weil jedes Leid und jede Krankheit etwas mit der S&#252;nde zu tun haben) und gleichzeitig <em>nicht</em> als Strafe Gottes verstehen l&#228;sst (weil es keine Entsprechung im Sinne einer &#8220;gerechten&#8221; Strafe gibt).</p>
<p>Die Love Parade hielt der s&#228;kularen Mehrheitskultur &#252;ber 20 Jahre den Spiegel vor, bis zum buchst&#228;blich bitteren Ende. Auch deshalb ist das Erschrecken jetzt so gro&#223;, da wir in unsere eigene Fratze starren. Nun hat es Tote gegeben, und die Love Parade ist Geschichte. Ein viel zu hoher Preis.</p>
<p>In Sodom fanden sich am Ende wohl doch keine zehn Gerechten, sodass der Herr die Stadt durch Schwefel und Feuer vernichtete, die vom Himmel regneten (Gen 19, 24-25).</p>
<p>* In: Aktuelle Probleme der Moraltheologie. Wien 3.Aufl 1993, 157-176.</p>
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		<title>S&#252;nde, Schuld, Vergebung und Vers&#246;hnung</title>
		<link>http://commentarium.de/2010/03/14/suende-schuld-vergebung-und-versoehnung/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 14:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kindesmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um Kindesmissbrauch in katholischen wie auch in liberalen Einrichtungen offenbart vieles, nicht zuletzt aber ein zutiefst gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zu S&#252;nde, Schuld, Vergebung und Vers&#246;hnung. Die moderne Gesellschaft kann nicht akzeptieren, dass der Mensch ein S&#252;nder ist und deshalb immer wieder damit zu rechnen ist, dass er seine eigenen Werte und Normen verletzt. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um Kindesmissbrauch in katholischen wie auch in liberalen Einrichtungen offenbart vieles, nicht zuletzt aber ein zutiefst gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zu S&#252;nde, Schuld, Vergebung und Vers&#246;hnung. Die moderne Gesellschaft kann nicht akzeptieren, dass der Mensch ein S&#252;nder ist und deshalb immer wieder damit zu rechnen ist, dass er seine eigenen Werte und Normen verletzt. Sie kennt keinen vern&#252;nftigen Umgang mit Schuld, sie kann dem Schuldigen nicht vergeben und findet keinen Weg zur Vers&#246;hnung.</p>
<p>Die moderne Gesellschaft nimmt den Menschen als seinen eigenen und alleinigen Ma&#223;stab, an dem sich Werte und Normen auszurichten haben. Aus der empirischen Tatsache, dass M&#252;tter ihre ungeborenen Kinder t&#246;ten, folgt die Legalisierung der Abtreibung. Aus der Beobachtung, dass Priester ihre schutzbefohlenen Kinder missbrauchen, folgt die Abschaffung des Z&#246;libats und des Priestertums. Was folgt eigentlich aus Kindesmissbrauch in liberalen Reformschulen?</p>
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		<title>Weihnachten 2007</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/12/25/weihnachten-2007/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 23:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2007 war das bisher schwerste Jahr meines Lebens. Ich erinnere mich an den 7. Januar, einen sch&#246;nen Wintersonntag, als unsere Familie auf dem Pferdeberg spazieren ging. Meine Schwester war guter Dinge, hatte Pl&#228;ne f&#252;r das Fr&#252;hjahr, wollte eine Kur machen, um sich von den Strapazen ihrer dritten Krebsoperation im Herbst 2006 zu erholen. Nach diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 war das bisher schwerste Jahr meines Lebens. Ich erinnere mich an den 7. Januar, einen sch&#246;nen Wintersonntag, als unsere Familie auf dem Pferdeberg spazieren ging. Meine Schwester war guter Dinge, hatte Pl&#228;ne f&#252;r das Fr&#252;hjahr, wollte eine Kur machen, um sich von den Strapazen ihrer dritten Krebsoperation im Herbst 2006 zu erholen.</p>
<p>Nach diesem Tag habe ich sie noch zweimal getroffen: am 25. M&#228;rz, als wir den 75. Geburtstag unseres Vaters feierten, und am 19. April. Da sah ich sie in der G&#246;ttinger Uniklinik wieder, mit aller Kraft um Atem ringend. Ich durfte in dieser Nacht an ihrem Bett wachen, bis sie kurz vor dem Morgen des 20. April zu atmen aufh&#246;rte.</p>
<p>Ihr Mann, den sie noch Anfang Februar geheiratet hatte, war in jener Nacht dabei, ebenso wie unsere Mutter und unsere Tante. Am Morgen standen wir mit den beiden S&#246;hnen am Totenbett ihrer Mutter. Mein Schwager ist nun Witwer, meine Neffen sind Halbwaisen.</p>
<p>Die Krankheit, der Tod und die Trauer haben dieses Jahr stark gepr&#228;gt. Sie setzen ein Nachdenken &#252;ber viele grundlegende Fragen frei, die sonst im Alltag kaum eine Rolle spielen. Ich war im Juni f&#252;r ein paar Tage in der Benediktinerabtei Gerleve im M&#252;nsterland zu Gast, um nachzudenken und zu beten.</p>
<p>Ende Juli kam unsere Familie zu einem gro&#223;en Treffen zusammen. Den Anlass gab der Besuch einer Tante und drei ihrer vier S&#246;hne mit ihren Familien. Sie waren zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder aus Schweden nach Deutschland gekommen. </p>
<p>Das Jahr 2007 hat mir gezeigt, wie wichtig meine Frau und meine S&#246;hne sind, wie wichtig meine Eltern, meine Geschwister und meine Neffen sind, meine Schwiegereltern und meine Schw&#228;gerin, ja, die ganze Gro&#223;familie. Der Beruf, so wichtig er ist, tritt dahinter zur&#252;ck. Er dient der Familie, nicht umgekehrt.</p>
<p>Auch beruflich war dieses Jahr sehr anstrengend und herausfordernd. Nun aber unterbrechen wir die Arbeit und feiern die Geburt des Herrn. Dieses Fest ist ein neuer Anfang, wie auch das neue Jahr. </p>
<p>Weihnachten hei&#223;t: Gott wird Mensch. Das ist der Beginn einer neuen Zeit. „Ehre sei Gott in der H&#246;he und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“ Die Ehre Gottes und der Friede auf Erden geh&#246;ren zusammen. „Ihr m&#252;sst von Grund aus umdenken und umlernen“, <a href="http://books.google.com/books?id=HgNE_4u4vg4C&#038;pg=PA346&#038;lpg=PA346&#038;source=web&#038;ots=Bzsi31K6ql&#038;sig=7izpVFvbJcFYq9nY5PPlUxOuYy4&#038;hl=en">schrieb der Soldat Ernst Rausch</a> zu Weihnachten 1944.</p>
<blockquote><p>Nicht Ihr seid der Mittelpunkt Eurer eigenen merkw&#252;rdigen Welt, sondern Gott. Stellt Euch wieder an den rechten Platz, der Euch zukommt und seid Menschen. Menschen, die verstehen k&#246;nnen, die ein Herz haben, die das Leid dem andern tragen helfen, die die Wunden des furchtbaren Krieges zu heilen versuchen, die G&#252;te bringen, wo Herzen bluten, die Freude bringen, wo man sich gr&#228;mt, die Licht bringen, wo es finster geworden, die Liebe bringen, wo das Ma&#223; der Leiden &#252;berlief.</p>
<p>Das ist die eherne Sprache des starken Geheimnisses, das hinter aller Krippenlieblichkeit und hinter allem Lichterglanz steht. Das ist der Ruf, der an uns in dieser Nacht ergeht. Das ist der Beginn der erl&#246;senden Tat. Daran ist gekn&#252;pft die gro&#223;e Verhei&#223;ung der Christnacht.</p></blockquote>
<p>Frohe und gesegnete Weihnachten und ein gl&#252;ckliches Jahr 2008!</p>
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		<title>Was war (3): Eva und die W&#246;lfe</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/13/was-war-3-eva-und-die-woelfe/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was mich an der Aufregung der letzten Wochen &#252;ber Eva Herman am meisten gest&#246;rt hat, war die Geringsch&#228;tzung, ja Verachtung der Mutterschaft, die in vielen Wortmeldungen zum Ausdruck kam. Mutter zu sein ist in Deutschland inzwischen etwas v&#246;llig Nachgeordnetes, das hinter allem M&#246;glichen zur&#252;ckstehen muss. Wer Mutter wird, hat offensichtlich nichts Besseres zu tun. Oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich an der Aufregung der letzten Wochen &#252;ber <strong>Eva Herman</strong> am meisten gest&#246;rt hat, war die Geringsch&#228;tzung, ja Verachtung der Mutterschaft, die in vielen Wortmeldungen zum Ausdruck kam. Mutter zu sein ist in Deutschland inzwischen etwas v&#246;llig Nachgeordnetes, das hinter allem M&#246;glichen zur&#252;ckstehen muss. Wer Mutter wird, hat offensichtlich nichts Besseres zu tun. Oder ist zu bl&#246;d zum Verh&#252;ten.</p>
<p>Eine zynische, menschen- und frauenverachtende Haltung scheint Allgemeingut geworden, jedenfalls in der ver&#246;ffentlichten Meinung. Sie korrespondiert aufs Genaueste mit der j&#252;ngst ver&#246;ffentlichten <a href="http://www.guttmacher.org/media/nr/2007/10/11/index.html">Abtreibungsstatistik</a>  und der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,511066,00.html">Berichterstattung</a> dar&#252;ber. Angesichts von 42 Millionen Kindst&#246;tungen j&#228;hrlich scheint die ganze Sorge den Zehntausenden Frauen zu gelten, die bei Abtreibungen ums Leben kommen.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ist das eine berechtigte Sorge, aber ist es nicht zynisch und menschenverachtend, die get&#246;teten Kinder keines einzigen Gedankens zu w&#252;rdigen? Und nimmt sich nicht die als Holocaust (Ganzopfer, Brandopfer) bezeichnete industrielle Ermordung der europ&#228;ischen Juden im Vergleich zu 42 Millionen get&#246;teten Kindern <strong>pro Jahr</strong> fast <strike>mickrig</strike> klein aus?</p>
<p>Eva Herman wird f&#252;r ungeschickte &#196;u&#223;erungen zur nationalsozialistischen Familienideologie von mediokren Talkmastern <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511,00.html">&#246;ffentlich hingerichtet</a> und in die N&#228;he zum Nationalsozialismus ger&#252;ckt &#8211; w&#228;hrend die Ideologie, gegen die sie sich wendet, Jahr f&#252;r Jahr eine Zahl von Opfern fordert, die an die des Zweiten Weltkriegs heranreicht. Diese Ideologie ist die Geringsch&#228;tzung des Lebens selbst und die Unterordnung des Lebens der n&#228;chsten Generation unter unsere W&#252;nsche und Bed&#252;rfnisse.</p>
<p>Es ist in Deutschland fast schon rechtfertigungspflichtig geworden, Kinder aufzuziehen statt sie zu verh&#252;ten oder abzutreiben. <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510205,00.html">Werte wie Liebe, Familie und Kinder</a> waren einmal selbstverst&#228;ndlich und sind es in jeder gesunden Gesellschaft. In Deutschland nicht.</p>
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		<title>Lebensl&#252;gen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 21:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologia]]></category>
		<category><![CDATA[Normae]]></category>
		<category><![CDATA[Politica]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf &#8211; wie eine tibetanische Gebetsm&#252;hle klappern die Beschw&#246;rungen aus dem Munde von Politikern aller Parteien. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der gro&#223;en Lebensl&#252;gen der meisten westlichen Gesellschaften. Familie und Beruf sind unter den Bedingungen der sp&#228;tkapitalistischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft eher ein Antagonismus als eine Symbiose. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf &#8211; wie eine tibetanische Gebetsm&#252;hle klappern die Beschw&#246;rungen aus dem Munde von Politikern aller Parteien. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der gro&#223;en Lebensl&#252;gen der meisten westlichen Gesellschaften.</p>
<p>Familie und Beruf sind unter den Bedingungen der sp&#228;tkapitalistischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft eher ein Antagonismus als eine Symbiose. Sie sind nicht miteinander vereinbar. Berufst&#228;tigkeit geht auf Kosten der Familie und umgekehrt.</p>
<p>Daran kann auch verbesserte au&#223;erh&#228;usliche Kinderbetreuung nichts &#228;ndern. Denn die steht genauso im Gegensatz zur Familie wie der Beruf. Sie macht Berufst&#228;tigkeit m&#246;glich, nicht Familie. Eine Familie ist nur dann auf zus&#228;tzliche Kinderbetreuung angewiesen, wenn alle Bezugspersonen gleichzeitig einem Beruf nachgehen oder aus anderen Gr&#252;nden abwesend sind.</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass seit Anfang der siebziger Jahre gleichzeitig die Geburtenrate gesunken ist und die Erwerbst&#228;tigkeit zugenommen hat. <a href="http://destatis.de/presse/deutsch/pm2006/p3620031.htm">1970</a> waren in Westdeutschland 26,589 Millionen Menschen erwerbst&#228;tig und leisteten durchschnittlich 1.966,4 Arbeitsstunden pro Jahr. Das entspricht bei 46 Arbeitswochen pro Jahr genau 42,75 Stunden pro Woche und Arbeitnehmer.</p>
<p>1991 leisteten 31,261 Millionen Erwerbst&#228;tige in Westdeutschland durchschnittlich 1.558,8 Stunden, also 33,9 Stunden pro Woche. Die Gesamtsumme der Arbeitsstunden sank von 52,285 (1970) auf 48,730 Milliarden (1991). Immer mehr Menschen leisten immer weniger Stunden. Im <a href="http://destatis.de/presse/deutsch/pm2007/p0650031.htm">vierten Quartal 2006</a> waren in Deutschland 39,716 Millionen Menschen erwerbst&#228;tig, 1991 waren es 38,621.</p>
<p>Die zunehmende Erwerbst&#228;tigkeit wird seit den 70er Jahren von kontinuierlich angewachsener Arbeitslosigkeit begleitet. Arbeitslos ist, wer arbeitswillig ist, aber keine Stelle findet. Demnach w&#252;rde in Deutschland sogar mehr als jeder zweite B&#252;rger, vom S&#228;ugling bis zum Greis, einem Beruf nachgehen, wenn es daf&#252;r nur Besch&#228;ftigung genug g&#228;be.</p>
<p>Vor die freie Wahl zwischen Familie und Beruf gestellt, entscheiden sich also seit mehr als einer Generation immer mehr Menschen f&#252;r den Beruf und damit gegen eine Familie. Tendenziell steigt so das Arbeitskr&#228;fteangebot auf dem Arbeitsmarkt, und sofern die Nachfrage dem nicht Schritt h&#228;lt, sinkt tendenziell der Preis &#8211; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reallohn">Reall&#246;hne</a> schrumpfen.</p>
<p>Die gesamte Lohnsumme, ein erheblicher Teil des Bruttosozialprodukts, wird zudem unter immer mehr K&#246;pfen aufgeteilt. Der einzelne Arbeitnehmer erh&#228;lt einen kleineren Teil der Lohnsumme als zuvor. Solange die Wirtschaft w&#228;chst und die L&#246;hne steigen, f&#228;llt dieser Prozess der schleichenden Umverteilung nicht ins Gewicht.</p>
<p>Kritisch wird es, wenn die Wirtschaft stagniert und mit ihr die L&#246;hne. Denn die Lebenshaltungskosten steigen weiter, mithin schrumpft das ohnehin geringe frei verf&#252;gbare (also nicht durch laufende Verpflichtungen und Fixkosten gebundene) Monatseinkommen der meisten Familien oder wird gar negativ &#8211; Schulden laufen auf.</p>
<p>Diese s&#228;kularen Trends verschlechtern die Situation der Familien. In immer mehr F&#228;llen reicht ein Einkommen nicht aus, um davon eine Familie zu ern&#228;hren. Was als h&#246;here Erwerbsneigung begann, wird zum Zwang zur Erwerbst&#228;tigkeit.</p>
<p>Auch im Berufsleben entstehen neue Ungleichheiten. Wer keine famili&#228;ren R&#252;cksichten nehmen muss, kann sich vollst&#228;ndig dem Beruf widmen. Ein neuer Typus des Arbeitnehmers tritt auf: der kinderlose, immer verf&#252;gbare Arbeitnehmer, der seine Erf&#252;llung allein im Beruf findet.</p>
<p>Dieser Typus wird immer h&#228;ufiger. Noch vor zwei Generationen gab es ihn so gut wie gar nicht. Evolution&#228;r betrachtet ist er zwar ein Auslaufmodell, da er keine Nachkommen hat. Doch er beeintr&#228;chtigt die Karrierechancen f&#252;r Eltern.</p>
<p>Gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Double_income_no_kids">DINKs,</a> Doppelverdiener ohne Kinder, haben Familien wirtschaftlich keine Chance. Selbst wenn beide Eltern in Vollzeit arbeiten, fressen bei Normalverdienern die Kosten der Kinderbetreuung gro&#223;e Teile des zweiten Einkommens auf.</p>
<p>Daran w&#252;rde sich nur dann etwas &#228;ndern, wenn die Kinderbetreuung komplett vom Staat finanziert w&#252;rde. Doch auch dann m&#252;ssten diese Kosten aus dem Bruttosozialprodukt bestritten werden, und es ist wenig wahrscheinlich, dass Familien dann keine h&#246;here Steuern zahlen oder nicht auf andere staatliche Leistungen verzichten m&#252;ssten.</p>
<p>Die h&#246;here Erwerbsneigung untergr&#228;bt so die wirtschaftliche Basis der Familie. Familien geraten gegen&#252;ber der &#252;brigen Bev&#246;lkerung ins Hintertreffen. Die freie Wahl zwischen Familie und Beruf mag frei sein f&#252;r den, der sie aus&#252;bt &#8211; sie schafft Unfreiheit f&#252;r andere.</p>
<p>Historisch gesehen ist diese freie Wahl zwischen Familie und Beruf f&#252;r breite Bev&#246;lkerungsschichten ein neuartiges Ph&#228;nomen. Erst die Adenauersche Rentenreform vor 50 Jahren hat die wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeit von eigenen Nachkommen gelockert &#8211; und damit die M&#246;glichkeit geschaffen, auf Nachkommen zu verzichten.</p>
<p>Und erst die breite Verf&#252;gbarkeit von k&#252;nstlichen Verh&#252;tungsmitteln seit den 60er Jahren hat es m&#246;glich gemacht, diesen Verzichtswunsch in die Tat umzusetzen und trotzdem nicht ehelos oder enthaltsam zu leben. Beides zusammen hat seit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pillenknick">Pillenknick</a> eine immer st&#228;rkere Unwucht in der Lastenverteilung zwischen den Generationen und innerhalb der einzelnen Generationen geschaffen.</p>
<p>Mit Rentenbeitr&#228;gen beteiligen sich alle Erwerbst&#228;tigen am Unterhalt f&#252;r die Eltern- und Gro&#223;elterngeneration. Der Unterhalt der Kinder bleibt hingegen allein den Eltern &#252;berlassen. Eltern verzichten daf&#252;r nicht nur auf Erwerbseinkommen, sondern auch auf Rentenanspr&#252;che. </p>
<p>Kinderlose erwerben in dieser Zeit Rentenanspr&#252;che, die sp&#228;ter von den Kindern anderer Leute bedient werden m&#252;ssen &#8211; die selbst meist geringere Rentenanspr&#252;che haben, obwohl sie die Kosten jener Kinder &#252;berwiegend allein getragen haben.</p>
<p>Dem w&#228;re allenfalls durch massive Umverteilung von Kinderlosen zu Familien entgegenzuwirken. Das jedoch kehrte die heutige Lage vollst&#228;ndig um. Seit f&#252;nfzig Jahren wird massiv von Familien zu Kinderlosen umverteilt.</p>
<p>Mit der diskutierten K&#252;rzung von Familienleistungen zugunsten der staatlichen Finanzierung von Kinderkrippen w&#252;rde sich an diesem Ungleichgewicht &#252;berhaupt nichts &#228;ndern. Es w&#252;rde im Gegenteil weiter versch&#228;rft.</p>
<p>Die Umverteilung von Familien zu Berufst&#228;tigen tritt damit in eine neue Phase: Genommen wird den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen (und daf&#252;r auf Erwerbseinkommen verzichten), gegeben den Eltern, die Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen, um Erwerbseinkommen zu erzielen.</p>
<p>Eine gerechte L&#246;sung w&#228;re zum Beispiel ein erheblich h&#246;heres Kindergeld, das die Kosten von Krippen, Kinderg&#228;rten, Horten und Berufsausbildung ausgleichen k&#246;nnte. Es w&#228;re das fehlende Gegenst&#252;ck zur Rente und m&#252;sste wie die Rente aus Sozialbeitr&#228;gen oder aus Steuermitteln finanziert werden. Die H&#246;he m&#252;sste sich am Ziel orientieren, die heutige Umverteilung von Familien zu Kinderlosen zu kompensieren.</p>
<p>Von solchen Zielen allerdings ist die gegenw&#228;rtige Familienpolitik weit entfernt. Sie suggeriert das Unm&#246;gliche &#8211; die Vereinbarkeit von Familie und Beruf &#8211; und vergr&#246;&#223;ert die wirtschaftliche Benachteiligung von Familien, statt sie zu verringern.</p>
<p>Lakonisch referiert Rudolf Maresch <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23095/1.html">in Telepolis</a> einige Thesen von Norbert Bolz:</p>
<blockquote><p>W&#228;hrend die Kluft zwischen dem Lebensstil von Eltern und dem von Kinderlosen stetig w&#228;chst, schreitet der Zerfallsprozess, den Funktionalisten beschreiben, munter voran. Sein Ende ist am Horizont schon zu beobachten. <b>Ganz n&#252;chtern m&#252;sse man daher feststellen, dass Kinderaufzucht und Erziehung nicht mit der modernen Wirtschaft kompatibel sind. Mit Kindern kann der moderne Kapitalismus, au&#223;er sie konsumieren, wenig anfangen. Eine Familie zu gr&#252;nden, ist mittlerweile eine t&#246;richte Entscheidung mit ungewissem Ausgang.</b> Wer sich dazu bekennt, handelt &#246;konomisch dumm, weil er sich unn&#246;tige Kosten aufb&#252;rdet, die er besser anderweitig ausgibt, aber auch kulturell fahrl&#228;ssig, weil er sich freiwillig eigener Chancen und pers&#246;nlicher Bewegungsfreiheit beraubt.</p>
<p>Kinder haben keinen Wert, in sie zu investieren, macht keinen Sinn, sie bleiben unkalkulierbare Fixkosten hinsichtlich Ausbildung, Sozialisation und Beruf. [...] Der &#8220;Vorsorgestaat&#8221; (Francois Ewald) oder &#8220;vorsorgende Sozialstaat&#8221;, wie es im SPD-Programm jetzt hei&#223;t, l&#252;gt sich in die Tasche, und mit ihm all jene Kohorten rotgr&#252;ner Besserverdiener, die glauben, den &#8220;Kinderschwund&#8221; durch eine &#8220;Verstaatlichung der Kinder&#8221; beikommen zu k&#246;nnen. Sie in soziale Bewahranstalten zu sperren, wird kaum f&#252;r Abhilfe sorgen. Sie bieten vielleicht Betreuung, aber keine Hingabe und liebevolle Zuwendung. Und sie bieten Kompensation, um das schlechte Gewissen und Schuldgef&#252;hle von Eltern zu bet&#228;uben. Was die Gesellschaft im innersten zusammenh&#228;lt: Handlungen zu begehen ohne Gegenleistung zu erwarten, kann weder vom Markt noch vom Staat organisiert werden.</p></blockquote>
<p>Dem ist wenig hinzuzuf&#252;gen.</p>
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		<title>Wertfragen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 21:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Femina]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ende, wenn die Debattenmaschine einmal stillsteht, bleibt eine ganz einfache Frage: Was ist h&#246;her zu bewerten &#8211; Familie oder Beruf? Vermutlich ist es ein Zeichen f&#252;r den sicheren Niedergang einer Gesellschaft, wenn sie Beruf h&#246;her bewertet als Familie. Denn nur die Familie kann ihren eigenen Fortbestand und damit den jeder Gesellschaft sichern. Der Beruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende, wenn die Debattenmaschine einmal stillsteht, bleibt eine ganz einfache Frage: Was ist h&#246;her zu bewerten &#8211; Familie oder Beruf? Vermutlich ist es ein Zeichen f&#252;r den sicheren Niedergang einer Gesellschaft, wenn sie Beruf h&#246;her bewertet als Familie. Denn nur die Familie kann ihren eigenen Fortbestand und damit den jeder Gesellschaft sichern.</p>
<p>Der Beruf kann der Familie gegen&#252;ber nur den zweiten Rang haben. Er tr&#228;gt durch das damit erwirtschaftete Einkommen zum Fortbestand der Familie bei, aber mehr eben auch nicht. Kein Beruf bringt Kinder hervor. Jedes Berufsleben ist irgendwann zuende, eine Familie besteht fort. Berufliche Positionen k&#246;nnen wechseln, Familie braucht Stabilit&#228;t. Es ist kein Zufall, dass die Geburtenrate unter die Schwelle von 2,1 Kindern pro Frau sinkt, wenn der Beruf h&#246;her bewertet wird und die Familie nicht mehr stabil ist.</p>
<p>Die CDU/CSU steht am Scheideweg. Seit ihrer Gr&#252;ndung hatten die Unionsparteien eine klare Wertehierarchie: Die Familie ging vor. Davon ist nicht mehr viel &#252;brig. Gleichen Rang k&#246;nnen Familie und Beruf nicht gut haben. Denn Werte sind ja gerade dann wichtig, wenn eine freie, nicht durch Zw&#228;nge bestimmte Entscheidung ansteht. Wer zwischen zwei Alternativen w&#228;hlen kann, w&#228;hlt die h&#246;herwertige.</p>
<p>Insofern ist die Wahlfreiheit, die jetzt allenthalben beschworen wird, nicht viel mehr als ein Popanz. Denn die Doppelverdiener-Ehe mit (kleinen) Kindern ist ein fragiles Modell. Soll ein nennenswertes Familienleben &#252;brigbleiben, dann ist sie allenfalls auf Teilzeitbasis m&#246;glich. Zwei Teilzeitjobs reichen indes in den seltensten F&#228;llen aus, um eine Familie zu ern&#228;hren (und die h&#246;heren Kosten einer doppelten Berufst&#228;tigkeit zu bestreiten) &#8211; womit das Dilemma hinreichend beschrieben ist.</p>
<p>Es bleibt eine Wertentscheidung zwischen Familie und Beruf, und wer dem Beruf den Vorzug gibt, legt die Lunte an die Familie. Scheidungsquoten und Abtreibungszahlen schreien zum Himmel. Die Einverdiener-Ehe ist hingegen besser als ihr Ruf. Sie verteilt die Lasten zwar nicht gleich, aber jedenfalls nicht ungerecht. Sie ist unter den heutigen Bedingungen des Berufslebens praktikabel und &#252;berfordert niemanden. (Und nein, es ist nicht zwingend der Mann, der das Geld nach Hause bringt.)</p>
<p>Kinderkrippen sind ein Notbehelf f&#252;r jenes Drittel junger M&#252;tter (oder V&#228;ter), die schon in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder zur Arbeit gezwungen sind oder sich frei daf&#252;r entscheiden, weil sie den Beruf h&#246;her bewerten als die Familie. Der aktuelle Streit, reduziert um allerlei ideologisch motiviertes Get&#246;se, tobt um die Finanzierung dieser im Wesentlichen unumstrittenen gesellschaftlichen Aufgabe.</p>
<p>Bischof Mixa hat mit scharfen Worten die Pl&#228;ne gegei&#223;elt, zu dieser Finanzierung einseitig die Familien selbst heranzuziehen. Der Pr&#228;zedenzfall daf&#252;r war das Elterngeld, das zu gro&#223;en Teilen durch die Streichung des Erziehungsgeldes und die K&#252;rzung der Kindergeldbezugsdauer finanziert wird. Die aktuellen Vorschl&#228;ge der SPD f&#252;r den Krippenausbau sehen genau das vor: Das Kindergeld soll nicht erh&#246;ht und die dadurch freiwerdenden Mittel umgeschichtet werden. Das lehnt Ministerin von der Leyen zwar ab, hat aber keine anderen Vorschl&#228;ge.</p>
<p>Nun zahlen Normalverdienerfamilien das seit Jahren nicht mehr erh&#246;hte Kindergeld ohnehin schon aus eigener Tasche. Der Fiskus nimmt uns das Geld zun&#228;chst &#252;ber die Steuer weg, um es anschlie&#223;end durch das Arbeitsamt wieder auszahlen zu lassen. Einfacher w&#228;re es, gleich den Steuerabzug um die H&#246;he des Kindergeldes zu k&#252;rzen.</p>
<p>Aber statt die Familien tats&#228;chlich nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsf&#228;higkeit zu besteuern, nimmt der Staat mehr, als viele Familien entbehren k&#246;nnen &#8211; nur um das Geld anschlie&#223;end auf verschlungenen Wegen als Sozialleistung zur&#252;ckzuzahlen.</p>
<p>Der Hort, den mein schulpflichtiger Sohn besucht, wird von einer Elterninitiative getragen und aus &#246;ffentlichen Kassen kaum unterst&#252;tzt. F&#252;r den kirchlichen Kindergarten zahlen wir happige Beitr&#228;ge. Wahrscheinlich reichen unsere Steuern auch noch, um damit die Schule und &#246;ffentliche Zusch&#252;sse f&#252;r den Kindergarten zu bestreiten.</p>
<p>Uns jetzt noch mehr Geld zu nehmen, um damit Kinderkrippen zu bezahlen, ist weder recht noch billig. Diese Aufgabe muss aus dem allgemeinen Steueraufkommen (plus Beitr&#228;gen der Eltern von Krippenkindern) bezahlt werden. Dann tragen auch wir gern unseren Anteil.</p>
<p>Es geht eben nicht um ein paar Grenzf&#228;lle, sondern um die gerechte Verteilung der Lasten. Und es geht um Werte (Familie oder Beruf?) und Normen: Ein- oder Doppelverdiener? Fremdbetreuung oder Familie?</p>
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		<title>Werte brauchen Gott?</title>
		<link>http://commentarium.de/2006/09/06/werte-brauchen-gott/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 07:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Normae]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich hat das ganze Wertegequassel auch schon lange gest&#246;rt. Jetzt kommt der erkl&#228;rte Atheist und WamS-Journalist Alan Posener und bringt auf den Punkt, wo das Problem liegt: Nein, wenn Gott eine Notwendigkeit ist, dann doch wohl nicht, weil es ohne ihn Flei&#223; und Disziplin, Liebe und Treue nicht g&#228;be; sondern weil es ohne ihn (in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich hat das ganze Wertegequassel auch schon lange gest&#246;rt. Jetzt kommt der erkl&#228;rte Atheist und WamS-Journalist Alan Posener und <a href="http://www.welt.de/z/plog/blog.php/apocalypso/schulstunden/2006/09/02/werte_brauchen_gott">bringt auf den Punkt</a>, wo das Problem liegt:</p>
<blockquote><p>Nein, wenn Gott eine Notwendigkeit ist, dann doch wohl nicht, weil es ohne ihn Flei&#223; und Disziplin, Liebe und Treue nicht g&#228;be; sondern weil es ohne ihn (in den Augen dessen, der glaubt) weder die Welt noch die Liebe noch die Menschen noch ein Leben nach dem Tod noch einen Sinn im Leben g&#228;be. Es ist die gro&#223;e Leistung Martin Luthers, mit dem Protestantismus das Christentum zur&#252;ckgef&#252;hrt zu haben auf jene Freiheitsvision des Zeltmachers Paulus, der da sagte: Ihr braucht nicht das Gesetz zu erf&#252;llen, um gottgef&#228;llig und also erl&#246;st zu sein. Die Rechnung ist schon durch den Tod Jesu beglichen. Ihr seid frei. Und also k&#246;nnt ihr das Gesetz nun aus freien St&#252;cken erf&#252;llen, aus Liebe.Man l&#246;nnte allenfalls sagen: Gott braucht Werte. Eine eher j&#252;dische Haltung, denke ich, bei der die Erf&#252;llung des Gesetzes den Alltag heiligt. Aber wie man sieht: das Gesetz ist nicht Zweck, sondern nur Mittel zum Zweck. Beim Slogan &#8220;Werte brauchen Gott&#8221; ist es umgekehrt.</p>
<p>Ich bin Atheist. Es k&#246;nnte mir also gleichg&#252;ltig sein, wenn die Kirchen Gott derart klein machen, dass er sozusagen eine funktionale Leerstelle f&#252;r eine Leute ausf&#252;llt, die anscheinend auf Vernunft und Einsicht nicht setzen und an die Wirksamkeit von Strafe und Belohnung nicht glauben. Ist es aber nicht.</p></blockquote>
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		<title>Wertedebatte</title>
		<link>http://commentarium.de/2006/02/20/wertedebatte/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 20:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Normae]]></category>
		<category><![CDATA[Politica]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hier zuletzt heftig gescholtene CDU debattiert ihr neues Grundsatzprogramm. Johannes Leith&#228;user weist in der Wochenendausgabe der FAZ auf Differenzen zwischen demjenigen von 1994 und dem sechs Jahre j&#252;ngeren familienpolitischen Leitbild hin. 1994: Die Ehe ist das Leitbild der Gemeinschaft von Frau und Mann. Sie ist die beste Grundlage f&#252;r die gemeinsame Verantwortung von Mutter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die hier zuletzt <a href="http://catholica.blogspot.com/2006/02/familienpolitik.html">heftig gescholtene</a> CDU debattiert ihr neues Grundsatzprogramm. Johannes Leith&#228;user weist in der Wochenendausgabe der FAZ auf Differenzen zwischen <a href="http://www.cdu.de/doc/pdf/grundsatzprogramm.pdf">demjenigen von 1994</a> und dem sechs Jahre j&#252;ngeren familienpolitischen Leitbild hin.</p>
<blockquote><p>1994: Die Ehe ist das Leitbild der Gemeinschaft von Frau und Mann. Sie ist die beste Grundlage f&#252;r die gemeinsame Verantwortung von Mutter und Vater in der Erziehung der Kinder.2000: Familie ist &#252;berall dort, wo Eltern f&#252;r Kinder und Kinder f&#252;r Eltern Verantwortung tragen.</p></blockquote>
<p>&#8220;Verabschiedet sich die CDU vom christlichen Menschenbild?&#8221;, fragte im Januar <a href="http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=20431">die Tagespost</a>:</p>
<blockquote><p>In der <a href="http://www.cdu-kreisneuss.de/service/downloads/MainzerErklaerung.pdf">&#8220;Mainzer Erkl&#228;rung&#8221;</a> [...] kommt der Begriff &#8220;christliches Menschenbild&#8221; nicht mehr vor. Es scheint sogar vordergr&#252;ndig, dass abger&#252;ckt wird von einer christlichen Perspektive und Werteverortung der politischen Entscheidungsprozesse.</p></blockquote>
<p>Heute <a href="http://www.faz.net/s/RubABDE32C7F30248E090C1AA5B8BAA506A/Doc~E6C47BFE0354B4F6F82646AA98F0F1348~ATpl~Ecommon~Scontent.html">hingegen</a> betonte Angela Merkel, das christliche Menschenbild bleibe Leitbild der CDU. Und Christoph B&#246;hr <a href="http://cdu.de/index_11908.htm">erl&#228;uterte</a> die Details:</p>
<blockquote><p>Aus dem christlichen Menschenbild m&#252;sse ein zeitgem&#228;&#223;es Gesellschaftsbild folgen.</p></blockquote>
<p>Wir d&#252;rfen gespannt sein.</p>
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