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	<title>Commentarium Catholicum &#187; Femina</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Was ist normal?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Femina]]></category>
		<category><![CDATA[Normae]]></category>
		<category><![CDATA[Ratio]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Meckel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturalistischer Fehlschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was ist normal?&#8221;, fragt Miriam Meckel in einem Interview mit der FAZ. &#8220;Mit diesem Begriff habe ich nie etwas anfangen k&#246;nnen. &#8216;Normal&#8217; ist ausgehandeltes Mittelma&#223;.&#8221; Miriam Meckels Definition ist heute sicher mehrheitsf&#228;hig und sagt viel &#252;ber ihre Pers&#246;nlichkeit. Aber ist sie auch richtig? Schon die Wikipedia erscheint mir da treffender, wenn sie schreibt: normal ist: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was ist normal?&#8221;, fragt Miriam Meckel in einem <a href="http://www.faz.net/artikel/C30833/im-gespraech-miriam-meckel-werden-wir-alle-zu-algorithmen-30687663.html">Interview</a> mit der FAZ. &#8220;Mit diesem Begriff habe ich nie etwas anfangen k&#246;nnen. &#8216;Normal&#8217; ist ausgehandeltes Mittelma&#223;.&#8221;</p>
<p>Miriam Meckels Definition ist heute sicher mehrheitsf&#228;hig und sagt viel &#252;ber ihre Pers&#246;nlichkeit. Aber ist sie auch richtig? Schon die Wikipedia erscheint mir da treffender, wenn sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normal_(Begriffskl%C3%A4rung)">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p><b>normal</b> ist: […] in der Soziologie was als &#252;blich betrachtet wird, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Norm">Soziale Norm</a></p></blockquote>
<p>Und weiter hei&#223;t es dann:</p>
<blockquote><p><b>Soziale Normen</b> (<b>Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte</b>) sind konkrete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regel" title="Regel">Vorschriften</a>, die das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverhalten" title="Sozialverhalten">Sozialverhalten</a> betreffen. Sie definieren m&#246;gliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Handeln" title="Soziales Handeln">Handlungsformen</a> in einer sozialen Situation. Sie unterliegen immer dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialer_Wandel" title="Sozialer Wandel">sozialen Wandel</a>, sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und sind daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Normen sind (&#228;u&#223;erliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen. Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabu" title="Tabu">Tabu</a>). Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftgem&#228;&#223;er <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewissen" title="Gewissen">Gewissenspr&#252;fung</a> von Handlungen (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moral" title="Moral">Moral</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik" title="Ethik">Ethik</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" title="Kategorischer Imperativ">kategorischer Imperativ</a>).</p></blockquote>
<p>Normal ist also, was den geltenden Normen entspricht. Normen postulieren ein Sollen, das dem empirischen Sein gegen&#252;bersteht. Sich als Einzelner nicht an Normen zu halten, hei&#223;t noch nicht, dass diese falsch w&#228;ren oder nicht gelten w&#252;rden.</p>
<p>Womit wir, und dieser Sprung sieht nur auf den ersten Blick gewagt aus, bei Charlotte Roche w&#228;ren. Auch sie ist, wie Miriam Meckel, derzeit in eigener Sache unterwegs, um ihr j&#252;ngstes Buch zu bewerben. Bei einer Lesung in M&#252;nchen fiel dabei einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/lesung-im-muenchner-lustspielhaus-charlotte-roche-erklaert-sich-selbst-1.1145202">Bericht</a> der SZ zufolge der plakative Satz:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich lieeeeebe Wissenschaft, weil sie das schlechte Gewissen weg macht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Unterliegt wom&#246;glich auch Charlotte Roche dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturalistischer_Fehlschluss">naturalistischen Fehlschluss?</a> Das Gewissen kann sich ja nur auf Moral beziehen, also auf ein Sollen, w&#228;hrend die Wissenschaft das Sein beschreibt. Wie k&#246;nnte also Wissenschaft auf ein schlechtes Gewissen einwirken? Doch nur, indem Charlotte Roche vom Sein auf das Sollen schlie&#223;t.</p>
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		<title>Henscheid &#252;ber K&#228;&#223;mann</title>
		<link>http://commentarium.de/2011/09/05/henscheid-uber-kasmann/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 15:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Femina]]></category>
		<category><![CDATA[Haeretica]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhard Henscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mainpost]]></category>
		<category><![CDATA[Margot Käßmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer geht Ihnen im Moment von all den &#246;ffentlichen Figuren besonders auf die Nerven? Henscheid: Unter den neuen und allerneuesten hat sich eine Gestalt hervorgetan, die „den B&#252;rgern drau&#223;en im Lande“, wie Willy Brandt immer zu sagen pflegte, als ganz besonders tapfere kleine Frau gilt, n&#228;mlich die inzwischen sehr bekannte Bisch&#246;fin Margot K&#228;&#223;mann. Ich war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer geht Ihnen im Moment von all den &#246;ffentlichen Figuren besonders auf die Nerven?</p>
<p>Henscheid: Unter den neuen und allerneuesten hat sich eine Gestalt hervorgetan, die „den B&#252;rgern drau&#223;en im Lande“, wie Willy Brandt immer zu sagen pflegte, als ganz besonders tapfere kleine Frau gilt, n&#228;mlich die inzwischen sehr bekannte Bisch&#246;fin Margot K&#228;&#223;mann. Ich war nachweislich einer der ersten, der mit einer kritischen K&#228;&#223;mann-Einlassung vor sieben Jahren schon den richtigen Riecher hatte. Nicht weil sie betrunken durch Hannover fuhr und so Todesopfer riskierte. Aber dieses Gesamtkunstwerk an Bluff, Simulationskunst, Selbstbeschw&#246;rung und sp&#228;tlutheranischer Frauenaufrechtheit ist zumindest mir, um es mit einem Wort zu sagen, zuwider.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.mainpost.de/ueberregional/kulturwelt/kultur/Exklusiv-Interview-mit-Eckhard-Henscheid-Ein-Grosshumorist-gesteht;art3809,6309653">Mainpost</a></p>
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		<title>Johannes Paul II. und die Theologie des Leibes</title>
		<link>http://commentarium.de/2010/08/24/johannes-paul-ii-und-die-theologie-des-leibes/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelium vitae]]></category>
		<category><![CDATA[Familia]]></category>
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		<description><![CDATA[V&#246;llig entgangen war mir bisher, dass das epochale Werk Menschliche Liebe im g&#246;ttlichen Heilsplan von Johannes Paul II. schon seit fast zwei Jahren wieder lieferbar ist. Ich hatte seinerzeit das Buch Theologie des Leibes f&#252;r Anf&#228;nger: Einf&#252;hrung in die sexuelle Revolution von Papst Johannes Paul II. von Christopher West mit Gewinn gelesen, dann aber vergeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>V&#246;llig entgangen war mir bisher, dass das epochale Werk <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939684449?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3939684449">Menschliche Liebe im g&#246;ttlichen Heilsplan</a> von Johannes Paul II. schon seit fast zwei Jahren wieder lieferbar ist. Ich hatte seinerzeit das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3928929712?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3928929712">Theologie des Leibes f&#252;r Anf&#228;nger: Einf&#252;hrung in die sexuelle Revolution von Papst Johannes Paul II.</a> von Christopher West mit Gewinn gelesen, dann aber vergeblich nach den Texten gesucht.</p>
<p>Rheinisch-katholisch hat &#252;brigens <a href="http://rheinisch-katholisch.de/blog/?p=240">schon im Februar</a> angesichts der damals noch relativ frischen Missbrauchsdebatte auf die Theologie des Leibes und die beiden B&#252;cher hingewiesen. Eine Einf&#252;hrung besonders f&#252;r Jugendliche findet sich <a href="http://www.youmagazin.com/page/show_details/49-theologie-des-leibes/112-die-theologie-des-leibes">beim You-Magazin</a>.<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3928929712" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3939684449" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Unter der Fuchtel</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/17/unter-der-fuchtel/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 20:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
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		<description><![CDATA[Scipio schreibt zur wahren Bestimmung der Weiblichkeit nach Johannes B. Kerner: Wehe, M&#228;dels, Br&#228;ute, M&#252;tter, Ihr plant Euer Leben anders. Wehe, Ihr &#8220;committet&#8221; Euch zu einem Leben als Hausfrau (a.k.a. Familienmanagerin) und Mutter: Da ist Schlu&#223; mit lustig. Da tritt der gesellschaftliche Liebesentzug ein. Da verfehlt Ihr Euer Wesen! Selber schuld, wenn Ihr Freiwild werdet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://intelligam.blogspot.com/2007/10/anmerkungen-zu-kerners-tribunal.html">Scipio schreibt</a> zur <a href="http://commentarium.de/2007/10/15/die-wahre-bestimmung-der-weiblichkeit/">wahren Bestimmung der Weiblichkeit</a> nach <strong>Johannes B. Kerner</strong>:</p>
<blockquote><p>Wehe, M&#228;dels, Br&#228;ute, M&#252;tter, Ihr plant Euer Leben anders. Wehe, Ihr &#8220;committet&#8221; Euch zu einem Leben als Hausfrau (a.k.a. Familienmanagerin) und Mutter: Da ist Schlu&#223; mit lustig. Da tritt der gesellschaftliche Liebesentzug ein. Da verfehlt Ihr Euer Wesen!</p>
<p>Selber schuld, wenn Ihr Freiwild werdet. Konntet&#8217;s ja sehen. Nicht umsonst sind die Tribunale &#246;ffentlich.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.kath.net/detail.php?id=17992">&#196;hnlich warnt</a> auch idea-Reporter Marcus Mockler bei kath.net:</p>
<blockquote><p>Eva Herman ist &#252;berzeugt, dass sie nicht nur vern&#252;nftige Werte vertritt, sondern auch biblische. Sie k&#228;mpft daf&#252;r, dass M&#252;ttern die Chance gegeben wird, sich in den ersten Lebensjahren um ihre Kinder zu k&#252;mmern. Der Ausbau der Krippenpl&#228;tze sei eine einseitige F&#246;rderung berufst&#228;tiger M&#252;tter mit Steuergeldern. Diese finanzielle Unterst&#252;tzung h&#228;tten auch Vollzeitm&#252;tter verdient.</p>
<p>Dass auf solche Thesen hin versucht wird, Eva Herman in die braune Ecke zu stellen, muss Christen alarmieren. Und sie m&#252;ssen sich vor Eva Herman stellen. Denn sonst passiert folgendes: Wer k&#252;nftig &#246;ffentlich f&#252;r ein Familienbild wirbt, bei dem die Mutter auf Erwerbst&#228;tigkeit verzichtet, um sich selbst um ihre Kleinstkinder zu k&#252;mmern, kann mit dem Satz mundtot gemacht werden: „Du redest ja wie Eva Herman.“ Um so unverst&#228;ndlicher ist es, wie wenig Solidarit&#228;t die Moderatorin aus den Kirchen erf&#228;hrt. Von den katholischen Bisch&#246;fen hat nur Walter Mixa (Augsburg) sie verteidigt, von den evangelischen niemand. </p></blockquote>
<p>Unterst&#252;tzung hingegen erf&#228;hrt Eva Herman <a href="http://mittendrin.wordpress.com/2007/10/13/eva-herman-gegen-die-frauenbewegung/">von Anna</a> in deren j&#252;dischem Tagebuch:</p>
<blockquote><p>
Ich habe Eva Herman verstanden. Und ich habe auch verstanden, dass sie mit ihren Thesen &#252;ber die R&#252;ckkehr zu traditionelleren Familienwerten in Deutschland zur Zeit keine wirkliche Chance hat. Daf&#252;r stehen wir schon viel zu lange unter der Fuchtel unserer prominenten Berufsfeministinnen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, unsere gesamte Gesellschaft so umzuerziehen, dass die traditionelle Rollenverteilung heute weitgehend als r&#252;ckst&#228;ndig ge&#228;chtet ist.</p>
<p>M&#252;tter, die ihre Berufst&#228;tigkeit aufgeben, um ihr Kind zu Hause selbst betreuen zu k&#246;nnen, d&#252;rfen bestenfalls in den ersten drei Lebensjahren des Kindes noch mit dem Verst&#228;ndnis der Gesellschaft rechnen &#8211; und das nat&#252;rlich auch nur, solange es f&#252;r die Kleinsten nicht gen&#252;gend Betreuungspl&#228;tze gibt. Ab dem Kindergartenalter gibt es dann selbstredend auch f&#252;r diese Frauen kein Pardon mehr. Sp&#228;testens jetzt sollten die jungen M&#252;tter wenigstens halbtags wieder in ihren Beruf zur&#252;ckkehren, wenn sie gesellschaftlich auf Linie sein wollen. Frauen, die sich dem Druck zur beruflichen Selbstverwirklichung widersetzen und freiwillig zu Hause bei den Kindern bleiben, m&#252;ssen sich f&#252;r ihr gesellschaftlich unkorrektes Verhalten mittlerweile sogar oft schon im privaten Umfeld rechtfertigen. Ihre gr&#246;&#223;ten Gegnerinnen sind dabei die berufst&#228;tigen Frauen, die sich ohne wirtschaftliche Notlage dem gesellschaftlichen Druck beugen und tagt&#228;glich Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen versuchen, ohne sich selbst einzugestehen, dass die Doppelbelastung auf die Dauer eher in eine Nervenkrise als zur versprochenen Selbstverwirklichung f&#252;hrt.</p></blockquote>
<p>[via <a href="http://thomassein.blogspot.com/2007/10/ich-werde-mir-untreu-oder-doch-noch-was.html">dilettantus</a>]</p>
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		<title>Die wahre Bestimmung der Weiblichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 21:06:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Familiennetzwerk Deutschland fordert in einem offenen Brief eine Klarstellung von ZDF-Moderator Johannes B. Kerner, der in seiner Sendung am 9. Oktober in der Debatte mit Eva Herman diese S&#228;tze gesprochen hatte: Was ist denn die wahre Bestimmung der Weiblichkeit &#8211; [das] ist doch nicht zu Hause zu sitzen und die Kinder gro&#223;zuziehen, sondern die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.familie-ist-zukunft.de/">Familiennetzwerk Deutschland</a> fordert in <a href="http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=225">einem offenen Brief</a> eine Klarstellung von ZDF-Moderator <strong>Johannes B. Kerner</strong>, der in seiner Sendung am 9. Oktober in der Debatte mit <strong>Eva Herman</strong> diese S&#228;tze gesprochen hatte:</p>
<blockquote><p>Was ist denn die wahre Bestimmung der Weiblichkeit &#8211; [das] ist doch nicht zu Hause zu sitzen und die Kinder gro&#223;zuziehen, sondern die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist doch, ein voll anerkanntes Mitglied einer Gesellschaft zu sein.</p></blockquote>
<p>Die Koordinatorin der Initiative, die Kinder&#228;rztin und Familientherapeutin <strong>Maria Steuer</strong>, h&#228;lt dem entgegen:</p>
<blockquote><p>So viel Verachtung gegen&#252;ber M&#252;ttern ist uns selten entgegen geschlagen. M&#252;tter leisten einen unersetzlichen Dienst, um ihre Kinder optimal auf das Leben vorzubereiten. Und nun m&#252;ssen sie sich von einem Fernsehmoderator anh&#246;ren, sie s&#228;&#223;en (!) zuhause und seien keine voll anerkannten Mitglieder der Gesellschaft. Dies ist eine ungeheuere Diskriminierung!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Was war (3): Eva und die W&#246;lfe</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:20:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was mich an der Aufregung der letzten Wochen &#252;ber Eva Herman am meisten gest&#246;rt hat, war die Geringsch&#228;tzung, ja Verachtung der Mutterschaft, die in vielen Wortmeldungen zum Ausdruck kam. Mutter zu sein ist in Deutschland inzwischen etwas v&#246;llig Nachgeordnetes, das hinter allem M&#246;glichen zur&#252;ckstehen muss. Wer Mutter wird, hat offensichtlich nichts Besseres zu tun. Oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich an der Aufregung der letzten Wochen &#252;ber <strong>Eva Herman</strong> am meisten gest&#246;rt hat, war die Geringsch&#228;tzung, ja Verachtung der Mutterschaft, die in vielen Wortmeldungen zum Ausdruck kam. Mutter zu sein ist in Deutschland inzwischen etwas v&#246;llig Nachgeordnetes, das hinter allem M&#246;glichen zur&#252;ckstehen muss. Wer Mutter wird, hat offensichtlich nichts Besseres zu tun. Oder ist zu bl&#246;d zum Verh&#252;ten.</p>
<p>Eine zynische, menschen- und frauenverachtende Haltung scheint Allgemeingut geworden, jedenfalls in der ver&#246;ffentlichten Meinung. Sie korrespondiert aufs Genaueste mit der j&#252;ngst ver&#246;ffentlichten <a href="http://www.guttmacher.org/media/nr/2007/10/11/index.html">Abtreibungsstatistik</a>  und der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,511066,00.html">Berichterstattung</a> dar&#252;ber. Angesichts von 42 Millionen Kindst&#246;tungen j&#228;hrlich scheint die ganze Sorge den Zehntausenden Frauen zu gelten, die bei Abtreibungen ums Leben kommen.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ist das eine berechtigte Sorge, aber ist es nicht zynisch und menschenverachtend, die get&#246;teten Kinder keines einzigen Gedankens zu w&#252;rdigen? Und nimmt sich nicht die als Holocaust (Ganzopfer, Brandopfer) bezeichnete industrielle Ermordung der europ&#228;ischen Juden im Vergleich zu 42 Millionen get&#246;teten Kindern <strong>pro Jahr</strong> fast <strike>mickrig</strike> klein aus?</p>
<p>Eva Herman wird f&#252;r ungeschickte &#196;u&#223;erungen zur nationalsozialistischen Familienideologie von mediokren Talkmastern <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511,00.html">&#246;ffentlich hingerichtet</a> und in die N&#228;he zum Nationalsozialismus ger&#252;ckt &#8211; w&#228;hrend die Ideologie, gegen die sie sich wendet, Jahr f&#252;r Jahr eine Zahl von Opfern fordert, die an die des Zweiten Weltkriegs heranreicht. Diese Ideologie ist die Geringsch&#228;tzung des Lebens selbst und die Unterordnung des Lebens der n&#228;chsten Generation unter unsere W&#252;nsche und Bed&#252;rfnisse.</p>
<p>Es ist in Deutschland fast schon rechtfertigungspflichtig geworden, Kinder aufzuziehen statt sie zu verh&#252;ten oder abzutreiben. <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510205,00.html">Werte wie Liebe, Familie und Kinder</a> waren einmal selbstverst&#228;ndlich und sind es in jeder gesunden Gesellschaft. In Deutschland nicht.</p>
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		<title>Realit&#228;tsabgleich f&#252;r eine Ministerin</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/04/15/realitaetsabgleich-fuer-eine-ministerin/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 21:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer k&#252;mmert sich schon um l&#228;stige Details, wenn es um hehre Ziele wie die Verdreifachung der Krippenplatzversorgung geht? Manfred Spieker, Professor f&#252;r Christliche Sozialwissenschaften an der Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, ist verbl&#252;fft: Niemand scheint die Berechnungen der Familienministerin nachgepr&#252;ft zu haben. Niemand konfrontiert ihre Forderungen mit den Geburtenzahlen des Statistischen Bundesamtes einerseits und den W&#252;nschen der betroffenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer k&#252;mmert sich schon um l&#228;stige Details, wenn es um hehre Ziele wie die Verdreifachung der Krippenplatzversorgung geht? Manfred Spieker, Professor f&#252;r Christliche Sozialwissenschaften an der Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E15F87CD15EEE402CAAD65749EDE98D9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">ist verbl&#252;fft</a>:</p>
<blockquote><p>Niemand scheint die Berechnungen der Familienministerin nachgepr&#252;ft zu haben. Niemand konfrontiert ihre Forderungen mit den Geburtenzahlen des Statistischen Bundesamtes einerseits und den W&#252;nschen der betroffenen M&#252;tter andererseits.</p></blockquote>
<ol>
<li>In Deutschland werden keine 700.000 Kinder mehr pro Jahr geboren (2006: 673.000, 2005: 686.000). Preisfrage: Wie viele Kinder bis zu drei Jahren kann es dann maximal geben?</li>
<li>F&#252;r das erste Jahr bzw. die ersten 14 Monate gibt es Elterngeld &#8211; werden auch Krippenpl&#228;tze f&#252;r jedes dritte Kind im ersten Lebensjahr gebraucht?</li>
<li>Die Zahl von 500.000 neuen Krippenpl&#228;tzen ist mithin h&#246;chst unplausibel. Die l&#228;stigen Details k&#246;nnen <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E15F87CD15EEE402CAAD65749EDE98D9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">bei Spieker</a> nachgelesen werden.</li>
</ol>
<blockquote><p>Das von-der-Leyensche Krippenprojekt missachtet aber nicht nur die Geburtenzahlen des Statistischen Bundesamtes, sondern auch die W&#252;nsche der Frauen. Gerade einmal 17 Prozent sind nach einer Untersuchung des Ipsos-Instituts vom M&#228;rz 2007 der Meinung, dass die Kinder in einer Krippe am besten aufgehoben seien, w&#228;hrend 81 Prozent die Erziehung durch die Eltern f&#252;r das Beste halten.</p>
<p>W&#228;re die Familienpolitik an echter Wahlfreiheit der Eltern interessiert und w&#252;rde sie die 1000 Euro, die ein Krippenplatz durchschnittlich im Monat kostet, direkt an die M&#252;tter auszahlen, also Subjekt- statt Objektf&#246;rderung betreiben, dann w&#252;rden 69 Prozent der M&#252;tter in den ersten drei Jahren zu Hause bleiben und ihr Kind selbst erziehen.</p></blockquote>
<p>Noch Fragen?</p>
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		<title>Wertfragen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 21:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Femina]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologia]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ende, wenn die Debattenmaschine einmal stillsteht, bleibt eine ganz einfache Frage: Was ist h&#246;her zu bewerten &#8211; Familie oder Beruf? Vermutlich ist es ein Zeichen f&#252;r den sicheren Niedergang einer Gesellschaft, wenn sie Beruf h&#246;her bewertet als Familie. Denn nur die Familie kann ihren eigenen Fortbestand und damit den jeder Gesellschaft sichern. Der Beruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende, wenn die Debattenmaschine einmal stillsteht, bleibt eine ganz einfache Frage: Was ist h&#246;her zu bewerten &#8211; Familie oder Beruf? Vermutlich ist es ein Zeichen f&#252;r den sicheren Niedergang einer Gesellschaft, wenn sie Beruf h&#246;her bewertet als Familie. Denn nur die Familie kann ihren eigenen Fortbestand und damit den jeder Gesellschaft sichern.</p>
<p>Der Beruf kann der Familie gegen&#252;ber nur den zweiten Rang haben. Er tr&#228;gt durch das damit erwirtschaftete Einkommen zum Fortbestand der Familie bei, aber mehr eben auch nicht. Kein Beruf bringt Kinder hervor. Jedes Berufsleben ist irgendwann zuende, eine Familie besteht fort. Berufliche Positionen k&#246;nnen wechseln, Familie braucht Stabilit&#228;t. Es ist kein Zufall, dass die Geburtenrate unter die Schwelle von 2,1 Kindern pro Frau sinkt, wenn der Beruf h&#246;her bewertet wird und die Familie nicht mehr stabil ist.</p>
<p>Die CDU/CSU steht am Scheideweg. Seit ihrer Gr&#252;ndung hatten die Unionsparteien eine klare Wertehierarchie: Die Familie ging vor. Davon ist nicht mehr viel &#252;brig. Gleichen Rang k&#246;nnen Familie und Beruf nicht gut haben. Denn Werte sind ja gerade dann wichtig, wenn eine freie, nicht durch Zw&#228;nge bestimmte Entscheidung ansteht. Wer zwischen zwei Alternativen w&#228;hlen kann, w&#228;hlt die h&#246;herwertige.</p>
<p>Insofern ist die Wahlfreiheit, die jetzt allenthalben beschworen wird, nicht viel mehr als ein Popanz. Denn die Doppelverdiener-Ehe mit (kleinen) Kindern ist ein fragiles Modell. Soll ein nennenswertes Familienleben &#252;brigbleiben, dann ist sie allenfalls auf Teilzeitbasis m&#246;glich. Zwei Teilzeitjobs reichen indes in den seltensten F&#228;llen aus, um eine Familie zu ern&#228;hren (und die h&#246;heren Kosten einer doppelten Berufst&#228;tigkeit zu bestreiten) &#8211; womit das Dilemma hinreichend beschrieben ist.</p>
<p>Es bleibt eine Wertentscheidung zwischen Familie und Beruf, und wer dem Beruf den Vorzug gibt, legt die Lunte an die Familie. Scheidungsquoten und Abtreibungszahlen schreien zum Himmel. Die Einverdiener-Ehe ist hingegen besser als ihr Ruf. Sie verteilt die Lasten zwar nicht gleich, aber jedenfalls nicht ungerecht. Sie ist unter den heutigen Bedingungen des Berufslebens praktikabel und &#252;berfordert niemanden. (Und nein, es ist nicht zwingend der Mann, der das Geld nach Hause bringt.)</p>
<p>Kinderkrippen sind ein Notbehelf f&#252;r jenes Drittel junger M&#252;tter (oder V&#228;ter), die schon in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder zur Arbeit gezwungen sind oder sich frei daf&#252;r entscheiden, weil sie den Beruf h&#246;her bewerten als die Familie. Der aktuelle Streit, reduziert um allerlei ideologisch motiviertes Get&#246;se, tobt um die Finanzierung dieser im Wesentlichen unumstrittenen gesellschaftlichen Aufgabe.</p>
<p>Bischof Mixa hat mit scharfen Worten die Pl&#228;ne gegei&#223;elt, zu dieser Finanzierung einseitig die Familien selbst heranzuziehen. Der Pr&#228;zedenzfall daf&#252;r war das Elterngeld, das zu gro&#223;en Teilen durch die Streichung des Erziehungsgeldes und die K&#252;rzung der Kindergeldbezugsdauer finanziert wird. Die aktuellen Vorschl&#228;ge der SPD f&#252;r den Krippenausbau sehen genau das vor: Das Kindergeld soll nicht erh&#246;ht und die dadurch freiwerdenden Mittel umgeschichtet werden. Das lehnt Ministerin von der Leyen zwar ab, hat aber keine anderen Vorschl&#228;ge.</p>
<p>Nun zahlen Normalverdienerfamilien das seit Jahren nicht mehr erh&#246;hte Kindergeld ohnehin schon aus eigener Tasche. Der Fiskus nimmt uns das Geld zun&#228;chst &#252;ber die Steuer weg, um es anschlie&#223;end durch das Arbeitsamt wieder auszahlen zu lassen. Einfacher w&#228;re es, gleich den Steuerabzug um die H&#246;he des Kindergeldes zu k&#252;rzen.</p>
<p>Aber statt die Familien tats&#228;chlich nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsf&#228;higkeit zu besteuern, nimmt der Staat mehr, als viele Familien entbehren k&#246;nnen &#8211; nur um das Geld anschlie&#223;end auf verschlungenen Wegen als Sozialleistung zur&#252;ckzuzahlen.</p>
<p>Der Hort, den mein schulpflichtiger Sohn besucht, wird von einer Elterninitiative getragen und aus &#246;ffentlichen Kassen kaum unterst&#252;tzt. F&#252;r den kirchlichen Kindergarten zahlen wir happige Beitr&#228;ge. Wahrscheinlich reichen unsere Steuern auch noch, um damit die Schule und &#246;ffentliche Zusch&#252;sse f&#252;r den Kindergarten zu bestreiten.</p>
<p>Uns jetzt noch mehr Geld zu nehmen, um damit Kinderkrippen zu bezahlen, ist weder recht noch billig. Diese Aufgabe muss aus dem allgemeinen Steueraufkommen (plus Beitr&#228;gen der Eltern von Krippenkindern) bezahlt werden. Dann tragen auch wir gern unseren Anteil.</p>
<p>Es geht eben nicht um ein paar Grenzf&#228;lle, sondern um die gerechte Verteilung der Lasten. Und es geht um Werte (Familie oder Beruf?) und Normen: Ein- oder Doppelverdiener? Fremdbetreuung oder Familie?</p>
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		<title>Mixa und die Geb&#228;rmaschinen</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/02/23/mixa/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 21:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Femina]]></category>
		<category><![CDATA[Liturgia]]></category>
		<category><![CDATA[Politica]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hat Recht, gar keine Frage. Und die Kritik an der Kritik des Augsburger Bischofs an der Familienpolitik der CDU zeigt alle Symptome des Bellens getroffener Hunde. Die CDU ist nicht erst seit gestern dabei, sich von den Grundlagen ihrer eigenen Existenz zu verabschieden. Und die CSU h&#228;lt zwar verbal daran fest, nicht aber in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er <a href="http://metaphysik.wordpress.com/2007/02/23/stichwort-gebarmaschinen/">hat Recht</a>, gar keine Frage. Und <a href="http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID6448812_RES_NAV_BAB,00.html">die Kritik</a> an <a href="http://www.bistum-augsburg.de/ba/dcms/sites/bistum/index.html?f_action=show&#038;f_newsitem_id=7363&#038;tm=1">der Kritik</a> des Augsburger Bischofs an der Familienpolitik der CDU zeigt alle Symptome des Bellens getroffener Hunde.</p>
<p>Die CDU ist <a href="http://commentarium.de/index.php?s=cdu&#038;submit=Suchen">nicht erst seit gestern</a> dabei, sich von den Grundlagen ihrer eigenen Existenz zu verabschieden. Und die CSU h&#228;lt zwar verbal daran fest, nicht aber <a href="http://www.welt.de/z/plog/blog.php/apocalypso/nebenwidersprueche/2007/02/16/seehofers_moral">in der Praxis</a>.</p>
<p>Von deutschen Bisch&#246;fen erh&#228;lt Mixa jetzt Unterst&#252;tzung. Wolfgang Huber jedoch f&#228;llt ihm in den R&#252;cken, sein telegenes F&#228;hnchen flattert im Wind. Die <a href="http://intelligam.blogspot.com/2007/02/debattenmaschinen-der.html">Debattenmaschine</a> krei&#223;t.</p>
<blockquote><p>Als einen „gesellschaftspolitischen Skandal“ bezeichnete Bischof Mixa Planungen des Familienministeriums, zur Finanzierung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen andere Familienleistungen zu k&#252;rzen.</p></blockquote>
<p>Ist das kein Skandal? Sicher doch.</p>
<blockquote><p>„Die Familienpolitik von Frau von der Leyen dient nicht in erster Linie dem Kindeswohl oder der St&#228;rkung der Familie sondern ist vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskr&#228;fte-Reserve f&#252;r die Industrie zu rekrutieren“, sagte Mixa.</p></blockquote>
<p>Vielleicht erinnern wir uns f&#252;r einen kleinen Moment an das Elterngeld, zu dessen Finanzierung das Erziehungsgeld gestrichen wurde. Das gab es immerhin f&#252;r bis zu 24 Monate &#8211; jetzt ist nach maximal 14 Monaten Schluss (und auch nur f&#252;r den, der sich dem Diktat einer vorgeblich gerechten Aufteilung der subventionierten Elternzeit beugt).</p>
<p>Der Druck zur fr&#252;hzeitigen Arbeitsaufnahme steigt. Und das war nicht die einzige Umverteilungsentscheidung der regierungsamtlichen Finanz- und Familienpolitik. Das Familiennetzwerk kommt <a href="http://www.familie-ist-zukunft.de/vdl_20_02_07.htm">in einer Analyse</a> zu diesem Schluss:</p>
<blockquote><p>Schon unter Rot-Gr&#252;n und vom Tempo her von Schwarz-Rot sogar noch versch&#228;rft, entzieht die Bundesregierung systematisch den Familien die Grundlage jeglicher (Wahl-)Freiheit &#8211; n&#228;mlich ihre materielle Basis!</p></blockquote>
<p>Um es mal ganz platt zu sagen: Das Geld f&#252;r den Ausbau der (staatlichen) Kinderbetreuung wird den Familien genommen, die so zu mehr Erwerbsarbeit gezwungen werden &#8211; und damit die Nachfrage nach Kinderbetreuung ankurbeln.</p>
<blockquote><p>„Dass in einer Wohlstandsgesellschaft junge M&#252;tter ihre kleinen Kinder in staatliche Fremdbetreuung geben m&#252;ssten, um selbst wirtschaftlich &#252;berleben zu k&#246;nnen, ist das Gegenteil einer modernen und humanen Familienpolitik“, sagte Mixa. </p>
<p>Die Doppelverdiener-Ehe werde von der CDU-Ministerin geradezu zum ideologischen Fetisch erhoben. Wer aber mit staatlicher F&#246;rderung M&#252;tter dazu verleite, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere die Frau zur „Geb&#228;rmaschine“ und missachte alle wissenschaftlichen Erkenntnisse &#252;ber die besondere Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren, betonte Mixa.</p></blockquote>
<p><em>Brave new world. Brought to you by CDU/CSU.</em></p>
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		<title>Weiber zu Hy&#228;nen</title>
		<link>http://commentarium.de/2006/11/30/weiber-zu-hyaenen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 12:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Femina]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch einmal der Spiegel dieser Woche. In der Autorenzeile unter dieser plumpen Schm&#228;hung steht selbstverst&#228;ndlich der Name einer Frau. Liebe Frauen, so wird das nie was mit der Emanzipation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image1471" src="http://commentarium.de/wp-content/uploads/2006/11/spiegel_frauen.jpg" alt="Der Spiegel 48/2006 (Ausriss)" /></p>
<p>Noch einmal der Spiegel dieser Woche. In der Autorenzeile unter dieser plumpen Schm&#228;hung steht selbstverst&#228;ndlich der Name einer Frau. Liebe Frauen, so wird das nie was mit der Emanzipation.</p>
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