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	<title>Commentarium Catholicum &#187; Catholica</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Sommerurlaub im Allg&#228;u</title>
		<link>http://commentarium.de/2012/05/20/sommerurlaub-im-allgau/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 15:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Gebetsstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Petrusbruderschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wigratzbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Unseren diesj&#228;hrigen Sommerurlaub werden wir, zusammen mit einer befreundeten Familie, im Westallg&#228;u verbringen. Wie ich bei einem Blick auf die Landkarte festgestellt habe, liegt unsere Ferienwohnung nur vier Kilometer von Wigratzbad entfernt. Das wird mir sicher die eine oder andere Gelegenheit geben, dort vorbeizuschauen. Zumal wir auch am 15. August, dem Fest Mari&#228; Himmelfahrt, dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unseren diesj&#228;hrigen Sommerurlaub werden wir, zusammen mit einer befreundeten Familie, im Westallg&#228;u verbringen. Wie ich bei einem Blick auf die Landkarte festgestellt habe, liegt unsere Ferienwohnung nur vier Kilometer von Wigratzbad entfernt.</p>
<p>Das wird mir sicher die eine oder andere Gelegenheit geben, <a href="http://www.gebetsstaette.de">dort</a> <a href="http://petrusbruderschaft.eu/">vorbeizuschauen</a>. Zumal wir auch am 15. August, dem Fest Mari&#228; Himmelfahrt, dort sein werden. Uns Nordlichtern wird da quasi ein Feiertag geschenkt, was mich besonders freut.</p>
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		<title>Haec Dies</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 20:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Haec Dies]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>

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		<description><![CDATA[Frohe Ostern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:track:717HRu46vvITmr7v6SYf1z" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p>Frohe Ostern!</p>
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		<title>Warum &#196;sthetik alles andere als unwichtig ist</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 20:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Haeretica]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologia]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Mosebach]]></category>
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		<description><![CDATA[Gelegentlich entsteht der Eindruck, dass &#228;sthetische Gr&#252;nde irgendwie unwichtig sind. Es kommt auf Funktion und Inhalt an, die Form ist zweitrangig. Form follows function? Welch ein Irrtum! &#196;sthetik ist Wahrnehmung. Wenn wir von &#196;sthetik sprechen, dann sprechen wir davon, wie etwas wahrgenommen wird. Und das soll unwichtig sein? Jede Botschaft, auch und gerade die frohe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelegentlich entsteht der Eindruck, dass &#228;sthetische Gr&#252;nde irgendwie unwichtig sind. Es kommt auf Funktion und Inhalt an, die Form ist zweitrangig. Form follows function?</p>
<p>Welch ein Irrtum! <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84sthetik">&#196;sthetik</a> ist Wahrnehmung. Wenn wir von &#196;sthetik sprechen, dann sprechen wir davon, wie etwas wahrgenommen wird. Und das soll unwichtig sein?</p>
<p>Jede Botschaft, auch und gerade die frohe, braucht eine Form, damit sie &#252;berhaupt wahrgenommen werden kann. Martin Mosebach hat bekanntlich der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446208690/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3446208690">H&#228;resie der Formlosigkeit</a> einen ganzen Essayband gewidmet.<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3446208690" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Diese H&#228;resie hat uns jede Menge schreiend h&#228;sslicher Kirchengeb&#228;ude und eine vielfach verhunzte Liturgie beschert. Wo H&#228;sslichkeit und liturgischer Murks zu Prinzipien erhoben werden, da l&#228;sst sich Gott nicht mehr wahrnehmen. An die Stelle Gottes tritt der Mensch mit all seinen Unzul&#228;nglichkeiten.</p>
<p>Wie langweilig! Die Wahrnehmung Gottes geht hingegen immer mit Sch&#246;nheit einher. Kirchengeb&#228;ude und Liturgie m&#252;ssen sch&#246;n sein, damit sie etwas vom Wahren, Guten, Sch&#246;nen durchscheinen lassen. Die Wahrheit, die Christus ist, die G&#252;te Gottes und die Sch&#246;nheit seiner Verehrung liegen eng beeinander.</p>
<p>Neben diesen grunds&#228;tzlichen &#220;berlegungen habe ich auch ganz pers&#246;nliche Gr&#252;nde f&#252;r diese Ansicht. Als ich in den neunziger Jahren vor der Frage stand, ob ich Christ oder Agnostiker bin, da sagte ich mir: Um Agnostiker zu sein, m&#252;sste ich das gesamte christliche Erbe als Irrtum verwerfen, oder wenigstens als auf den Sand des Nicht-Erkennbaren gebaut.</p>
<p>Das schien mir unm&#246;glich. Die herrlichen Kathedralen, die wunderbare sakrale Kunst, die unglaublich sch&#246;ne geistliche Musik &#8211; das kann doch nicht das Produkt eines gro&#223;en Irrtums der Menschheit sein.</p>
<p>Bei vielen heutigen Kirchenbauten, moderner Sakralkunst und neuem geistlichen Lied hingegen bin ich mir da nicht so sicher.</p>
<p>Auch wenn das eine sch&#246;ne Schlusspointe w&#228;re, so will ich doch dem Eindruck wehren, fr&#252;her sei alles besser gewesen. Das denke ich nicht. Was aber die Jahrhunderte &#252;berlebt hat, das ist das Wahre, Gute, Sch&#246;ne. Das Unwahre, Schlechte und H&#228;ssliche verschwindet fr&#252;her oder sp&#228;ter.</p>
<p>Insofern k&#246;nnen wir das Urteil &#252;ber unsere Kirchengeb&#228;ude, die heutige Sakralkunst und die gegenw&#228;rtige geistliche Musik getrost sp&#228;teren Generationen &#252;berlassen. Wenn sie &#252;berhaupt noch etwas davon sehen werden.</p>
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		<title>Helmut Sch&#252;ller spricht nicht in Soltau</title>
		<link>http://commentarium.de/2012/03/14/helmut-schuller-spricht-nicht-in-soltau/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 21:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schüller]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Trelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Soltau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sprecher der &#246;sterreichischen Pfarrerinitiative Helmut Sch&#252;ller wird nicht in der katholischen Kirchengemeinde St. Maria vom heiligen Rosenkranz in Soltau sprechen. Eine f&#252;r kommenden Montag geplante Veranstaltung wurde auf ausdr&#252;cklichen Wunsch von Bischof Norbert Trelle abgesagt. Meinem Bischof kann ich f&#252;r diese unpopul&#228;re, aber v&#246;llig richtige Entscheidung nur allerh&#246;chsten Respekt zollen. Er wird wissen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sprecher der &#246;sterreichischen Pfarrerinitiative Helmut Sch&#252;ller wird nicht in der katholischen Kirchengemeinde <a href="http://www.st-maria-soltau.de/">St. Maria vom heiligen Rosenkranz</a> in Soltau sprechen. Eine f&#252;r kommenden Montag geplante Veranstaltung wurde auf ausdr&#252;cklichen Wunsch von Bischof Norbert Trelle <a href="http://www.st-maria-soltau.de/archiv/31-spies.html">abgesagt</a>.</p>
<p>Meinem Bischof kann ich f&#252;r diese unpopul&#228;re, aber v&#246;llig richtige Entscheidung nur allerh&#246;chsten Respekt zollen. Er wird wissen, dass er sich damit zum Buhmann der einschl&#228;gigen &#214;ffentlichkeit macht. Der NDR hat schon in <a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/trelle105.html">Wort</a> und <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds8277.html">Bild</a> berichtet. W&#228;hrend die Position der Gemeinde und ihres Pfarrers ausf&#252;hrlich gew&#252;rdigt werden, darf der Generalvikar als Vertreter des Bischofs gerade einmal ein einziges Statement abgeben.</p>
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		<title>Ein Versto&#223; gegen die Predigtregeln</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 20:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Benediktiner]]></category>
		<category><![CDATA[Hildesheim]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag habe ich in der Hildesheimer Basilika St. Godehard eine bemerkenswerte Predigt geh&#246;rt. Der Prediger war ein j&#252;ngerer Diakon, einer der Benediktiner aus der Jerusalemer Dormitio-Abtei, die dort leben. F&#252;r ihn war es die Abschiedspredigt nach einem mehrw&#246;chigen Aufenthalt. Das veranlasste ihn, &#252;ber eine Grundsatzfrage zu predigen: Warum sind Sie &#252;berhaupt hier? Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag habe ich in der Hildesheimer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_St._Godehard_(Hildesheim)">Basilika St. Godehard</a> eine bemerkenswerte Predigt geh&#246;rt. Der Prediger war ein j&#252;ngerer Diakon, einer der Benediktiner aus der Jerusalemer Dormitio-Abtei, die dort leben. F&#252;r ihn war es die Abschiedspredigt nach einem mehrw&#246;chigen Aufenthalt. Das veranlasste ihn, &#252;ber eine Grundsatzfrage zu predigen: </p>
<blockquote><p>Warum sind Sie &#252;berhaupt hier?</p></blockquote>
<p>Eine gute Frage, auf die der Prediger auch eine Reihe von Antworten wusste. Ich m&#246;chte darauf verzichten, den Inhalt der Predigt hier wiederzugeben. Bemerkenswert war sie, weil ich ihr von Anfang bis Ende folgen konnte. Das ist leider nicht die Regel. Bei den meisten Predigten schlafe ich ein. Und zwar nicht bildlich gemeint, sondern w&#246;rtlich. Ich schaffe es einfach nicht, der Predigt zu folgen. Die M&#252;digkeit ist st&#228;rker.</p>
<p>Wir haben es geschafft, aus der aufregendsten Geschichte der Menschheit einen echten Langeweiler zu machen. Vor lauter Aus- und Abgewogenheit, vor lauter M&#228;&#223;igung und klugen pastoralen Zumutbarkeits&#252;berlegungen haben wir die Botschaft des Evangeliums wie in einem weichen Kissen ged&#228;mpft und abgefedert. Die wenigsten Predigten regen auf, und wenn, dann meist aus den falschen Gr&#252;nden &#8211; weil sie nicht die Lehre der Kirche verk&#252;ndigen.</p>
<p>Diese Predigt jedenfalls dauerte 25 Minuten, wie ich hinterher erfuhr. Ich selbst schaue w&#228;hrend der Heiligen Messe nicht auf die Uhr. Die himmlische Liturgie, in die wir da eintauchen, kennt kein zeitliches Ma&#223;. 25 Minuten sind selbstverst&#228;ndlich viel zu lang, die Predigt war zu wortreich und schlug unn&#246;tige rhetorische Schleifen, wie mir hinterher gelehrtere Menschen als ich es bin erkl&#228;rten. Es fiel sogar das b&#246;se Wort vom Wortdurchfall.</p>
<p>Mir ist das egal. Diese Predigt hat mich ber&#252;hrt. Und sie hat provoziert. Das muss vielleicht nicht jede Predigt tun, aber einschlafen m&#246;chte ich auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Frosch im hei&#223;en Wasser</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 20:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienstbesucher]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenbesucher]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tage h&#228;ufiger zu h&#246;ren ist das Bild vom Frosch im Wasser, dessen Temperatur so langsam erh&#246;ht wird, dass er es erst merkt, wenn es zu sp&#228;t ist. Mir kam es neulich in den Sinn, als ich diese Statistik sah. Ich fragte mich n&#228;mlich, wie viele wir eigentlich noch sind, die wir jeden Sonntag die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-gauck-ernennung-roesler-merkel-ist-der-frosch/6252752.html">h&#228;ufiger zu h&#246;ren</a> ist das Bild vom Frosch im Wasser, dessen Temperatur so langsam erh&#246;ht wird, dass er es erst merkt, wenn es zu sp&#228;t ist. Mir kam es neulich in den Sinn, als ich <a href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirchliches_Leben/Gottesdienstbesucher_Katholiken_1950_2009.pdf">diese Statistik</a> sah. Ich fragte mich n&#228;mlich, wie viele wir eigentlich noch sind, die wir jeden Sonntag die Heilige Messe besuchen.</p>
<p>Und siehe da: <a href="http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Allgemein_-_Zahlen_und_Fakten/Zahlen-Fakten10-11-de.pdf">2010</a> waren wir noch 3,1 Millionen, nach 4 Millionen nur acht Jahre zuvor. Man kann &#252;ber diese Statistik vieles sagen, aber da sie seit 1950 (11,7 Millionen) immer auf die gleiche Weise erhoben wird, zeigt sie sehr deutlich einen langfristig stabilen Abw&#228;rtstrend. Am vergangenen Sonntag, dem zweiten Fastensonntag, wurden wieder einmal neue Daten erhoben.</p>
<p>Wie hoch muss die Temperatur im Froschglas eigentlich noch steigen, bevor der Frosch vor Hitze kollabiert?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fastenzeit 2012</title>
		<link>http://commentarium.de/2012/02/21/fastenzeit-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 20:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Abstinenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Paenitemini]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren gab es an dieser Stelle rege Diskussionen dar&#252;ber, was eigentlich Fasten ist. Ich muss dazu sagen, dass mich die philosophischen Feinheiten hier weniger interessieren als die Fastenregeln der Mutter Kirche. Die wiederum hat, wie ich seinerzeit schrieb, Papst Paul VI. 1966 in der Apostolischen Konstitution Paenitemini neu geregelt. In diesem Dokument, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Jahren gab es <a href="http://commentarium.de/2009/02/21/fastenzeit-2/">an dieser Stelle</a> rege Diskussionen dar&#252;ber, was eigentlich Fasten ist. Ich muss dazu sagen, dass mich die philosophischen Feinheiten hier weniger interessieren als die Fastenregeln der Mutter Kirche. Die wiederum hat, wie ich seinerzeit schrieb, Papst Paul VI. 1966 in der Apostolischen Konstitution <a href="http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19660217_paenitemini_en.html">Paenitemini</a> neu geregelt.</p>
<p>In diesem Dokument, dass interessanterweise im Internet nur auf Englisch verf&#252;gbar ist, hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>The law of fasting allows only one full meal a day, but does not prohibit taking some food in the morning and evening, observing—as far as quantity and quality are concerned—approved local custom.</p></blockquote>
<p>Eine volle Mahlzeit pro Tag, dazu etwas Nahrung am Morgen und Abend &#8211; das ist durchaus machbar. Vorgeschrieben ist dieses Fasten nur am Aschermittwoch und Karfreitag:</p>
<blockquote><p>Abstinence is to be observed on every Friday which does not fall on a day of obligation, while abstinence and fast is to be observed on Ash Wednesday or, according to the various practices of the rites, on the first day of &#8220;Grande Quaresima&#8221; (Great Lent) and on Good Friday.</p></blockquote>
<p>Der Vollst&#228;ndigkeit halber sei erw&#228;hnt, wie die Konstitution Abstinenz definiert:</p>
<blockquote><p>The law of abstinence forbids the use of meat, but not of eggs, the products of milk or condiments made of animal fat.</p></blockquote>
<p>Ich werde mich daran halten und diese Praxis auch auf die &#252;brigen Tage der Fastenzeit ausdehnen, Sonntage und <a href="http://commentarium.de/2011/02/15/kirchlich-gebotene-feiertage/">gebotene Feiertage</a> (oder Hochfeste?) ab der ersten Vesper ausgenommen. Au&#223;er Fleisch verzichte ich auch auf Alkohol und S&#252;&#223;igkeiten.</p>
<p>Im &#220;brigen steht in dieser Fastenzeit eine Revision meiner Gebetspraxis an. Dazu vielleicht sp&#228;ter mehr.</p>
<p>Als Fastenlekt&#252;re habe ich mir in diesem Jahr die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3458347429/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3458347429">Bekenntnisse</a> des Hl. Augustinus vorgenommen. Die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DQPL4I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003DQPL4I">Kindle-Ausgabe</a> kostet &#252;brigens nur 89 Cent. Ein weiteres Buch nehme ich mir als <a href="http://www.audible.de/pd/B004V1AEF0">H&#246;rbuch</a> vor: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/345129091X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=catholica-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=345129091X">Auf Christus schauen: Ein&#252;bung in Glaube, Hoffnung, Liebe</a> von Joseph Ratzinger.<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=345129091X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3458347429" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=catholica-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003DQPL4I" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Ein Eis essen, und dann eucharistische Anbetung</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Eucharistische Anbetung]]></category>
		<category><![CDATA[Katechismus]]></category>
		<category><![CDATA[Youcat]]></category>

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		<description><![CDATA[Solltet auch Ihr, liebe Leser, ein gro&#223;es, ja ein fast unm&#246;glich erscheinendes Projekt planen, dann gibt es daf&#252;r eine gute Methode: Ein Eis essen und anschlie&#223;end eucharistische Anbetung. Dann habt Ihr den Heiligen Geist und mit ihm offenbar die Kirche auf Eurer Seite. Quelle [via]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Solltet auch Ihr, liebe Leser, ein gro&#223;es, ja ein fast unm&#246;glich erscheinendes Projekt planen, dann gibt es daf&#252;r eine gute Methode: Ein Eis essen und anschlie&#223;end eucharistische Anbetung. Dann habt Ihr den Heiligen Geist und mit ihm offenbar die Kirche auf Eurer Seite.</p></blockquote>
<p><a href="http://mobile.youcat.org/fileadmin/ressources/downloads/Geschichte-des-YOUCAT_de.pdf">Quelle</a> [<a href="http://www.dernotizblog.com/2012/02/konstruktiver-widerspruch.html">via</a>]</p>
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		<title>Weihnachten 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 00:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonat]]></category>
		<category><![CDATA[Etzelsbach]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[“Wie soll das geschehen?”, fragt Maria den Engel Gabriel im Evangelium vom 4. Adventssonntag. Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich vor der Entscheidung stand, mich um die Ausbildung zum Diakon zu bewerben. Ist mein Leben nicht schon voll genug? Woher nehme ich die Zeit daf&#252;r? “F&#252;r Gott ist nichts unm&#246;glich”, antwortet der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Wie soll das geschehen?”, fragt Maria den Engel Gabriel im <a href="http://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2011-12-18">Evangelium vom 4. Adventssonntag</a>. Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich vor der Entscheidung stand, mich um die Ausbildung zum Diakon zu bewerben. Ist mein Leben nicht schon voll genug? Woher nehme ich die Zeit daf&#252;r?</p>
<p>“F&#252;r Gott ist nichts unm&#246;glich”, antwortet der Engel auf die Frage Marias. Seit Sommer bereite ich mich nun zusammen mit f&#252;nf anderen M&#228;nnern auf die Ausbildung zum Diakon vor, die im kommenden Sommer beginnen und drei Jahre dauern soll.</p>
<p>Das Thema selbst besch&#228;ftigt mich schon seit acht Jahren, in wechselnder Intensit&#228;t. Es hat mich bis heute nicht losgelassen. Die Ausbildung und die Vorbereitung darauf f&#252;hren mich nun alle paar Wochen nach Hildesheim, meistens an Wochenenden, gelegentlich auch unter der Woche.</p>
<p>So stand ganz am Anfang im Juli ein viert&#228;giges Praktikum, bei dem ich den sozialen Mittagstisch in der Hildesheimer Gemeinde <a href="http://guter-hirt.de/wp/?page_id=9">Guter Hirt</a> kennengelernt habe. Seit September arbeite ich zwei- bis dreimal im Monat in einer <a href="http://koala-hamburg.de/gastronomie/la-cantinasuppenkuche">Suppenk&#252;che</a> in Hamburg-Altona, nicht weit von meiner Arbeitsstelle. Und im Oktober haben wir uns in einer geistlichen Woche mit den Psalmen besch&#228;ftigt.</p>
<p>Unser Sommerurlaub f&#252;hrte uns in diesem Jahr nach England. Die erste Woche haben wir in einem Cottage im S&#252;dwesten gewohnt, die letzten f&#252;nf N&#228;chte in einem Apartment in London. Besonders angetan waren wir von der britischen H&#246;flichkeit, aber auch das glasklare und gut verst&#228;ndliche britische Englisch war eine echte Freude.</p>
<p>Unser J&#252;ngster ist zum neuen Schuljahr auf das Gymnasium gewechselt, das auch sein gro&#223;er Bruder besucht. Das war f&#252;r ihn eine gewisse Umstellung, die er aber gut bew&#228;ltigt hat. Er geht jetzt in die Musikklasse und spielt Tenorhorn. Er ist manchmal ein kleiner Filou, der die Schule nicht so ganz ernst nimmt. Die ersten Folgen davon hat er auch schon zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p>In diesem Jahr 2011 fand ein <a href="http://commentarium.de/2011/09/30/ein-langer-pilgerweg-nach-etzelsbach/">Jahrtausendereignis</a> statt, das bisher einmalig war und sich in absehbarer Zeit auch nicht wiederholen wird. Ein deutscher Papst besuchte das Eichsfeld, um dort mit 90.000 Pilgern eine <a href="http://commentarium.de/2011/10/23/eine-marienvesper-in-etzelsbach/">Marienvesper</a> zu feiern. Es war ein wunderbarer, fast sp&#228;tsommerlicher Fr&#252;hherbsttag, an dem das Eichsfeld gewisserma&#223;en zu sich selbst kam.</p>
<p>Nun hat der Eichsfelder Katholizismus heute l&#228;ngst nicht mehr jenes hohe Ma&#223; an volkskirchlicher Selbstverst&#228;ndlichkeit, das er in fr&#252;heren Zeiten genoss. Umso erstaunlicher ist, f&#252;r wie viele Menschen es eine reine Selbstverst&#228;ndlichkeit war, an diesem Tag nach Etzelsbach zu pilgern. So auch f&#252;r mich. Als sich Anfang des Jahres die Berichte zu verdichten begannen, <a href="http://commentarium.de/2011/02/19/papst-benedikt-das-eichsfeld-und-ich/">war mir klar</a>, dass ich als alter Eichsfelder alles daransetzen w&#252;rde, dabei zu sein.</p>
<p>Der Papst war der Katalysator dieses geistlichen wie weltlichen Gro&#223;ereignisses. Er gab den Anlass, aber letztlich zeigte sich auf dem Pilgerfeld in unerwarteter St&#228;rke die katholische Identit&#228;t meiner Heimat. Wenn auch die &#228;u&#223;ere St&#228;rke des Katholizismus im Eichsfeld br&#246;ckelt, im Innersten hat er noch Kraft.</p>
<p>Die Marienvesper war in gewisser Weise das Herzst&#252;ck dieses Papstbesuches. Keine gro&#223;e Messe, sondern eine einfache Vesper. Eine kurze, einfache Ansprache, die ans Herz r&#252;hrte. Im Grunde des Herzens sind alle Dinge einfach. Das ganze Ereignis hatte eine Einfachheit und Selbstverst&#228;ndlichkeit des Herzens, die sich auf alle Aspekte &#252;bertrugen.</p>
<p>Seit Jahrhunderten pilgern unz&#228;hlige Menschen nach Etzelsbach zum Gnadenbild der Maria, die ihren toten Sohn in den Armen h&#228;lt. In seiner <a href="http://www.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=522996">Predigt</a> sagte der Papst &#252;ber Maria:</p>
<blockquote><p>Begreife – so scheint sie uns zu sagen –, dass Gott, der die Quelle alles Guten ist und der nie etwas anderes will als dein wahres Gl&#252;ck, das Recht hat, von dir ein Leben zu fordern, das sich r&#252;ckhaltlos und freudig seinem Willen &#252;berantwortet und danach trachtet, dass auch die anderen ein Gleiches tun. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. In der Tat – wo wir Gottes Liebe ganz &#252;ber unser Leben wirken lassen, dort ist der Himmel offen. Dort ist es m&#246;glich, die Gegenwart so zu gestalten, dass sie mehr und mehr der Frohbotschaft unseres Herrn Jesus Christus entspricht. Dort haben die kleinen Dinge des Alltags ihren Sinn, und dort finden die gro&#223;en Probleme ihre L&#246;sung.</p></blockquote>
<p>Frohe, gesegnete Weihnachten und ein gl&#252;ckliches Jahr 2012!</p>
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		<title>Denn eure Erl&#246;sung ist nahe</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 20:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
				<category><![CDATA[Catholica]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann k&#246;nnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verw&#252;stet wird. Dann sollen die Bewohner von Jud&#228;a in die Berge fliehen; wer in der Stadt ist, soll sie verlassen, und wer auf dem Land ist, soll nicht in die Stadt gehen. Denn das sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann k&#246;nnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verw&#252;stet wird.<br />
Dann sollen die Bewohner von Jud&#228;a in die Berge fliehen; wer in der Stadt ist, soll sie verlassen, und wer auf dem Land ist, soll nicht in die Stadt gehen.<br />
Denn das sind die Tage der Vergeltung, an denen alles in Erf&#252;llung gehen soll, was in der Schrift steht.<br />
Wehe den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. Denn eine gro&#223;e Not wird &#252;ber das Land hereinbrechen: Der Zorn Gottes wird &#252;ber dieses Volk kommen.<br />
Mit scharfem Schwert wird man sie erschlagen, als Gefangene wird man sie in alle L&#228;nder verschleppen, und Jerusalem wird von den Heiden zertreten werden, bis die Zeiten der Heiden sich erf&#252;llen.<br />
Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die V&#246;lker best&#252;rzt und ratlos sein &#252;ber das Toben und Donnern des Meeres.<br />
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die &#252;ber die Erde kommen; denn die Kr&#228;fte des Himmels werden ersch&#252;ttert werden.<br />
Dann wird man den Menschensohn mit gro&#223;er Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.<br />
Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure H&#228;upter; denn eure Erl&#246;sung ist nahe.<br />
<em><a href="http://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2011-11-24">Lk 21, 20-28</a></em></p>
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