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	<title>Kommentare zu: Wahlentscheidung 2009 (Epilog)</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Von: str</title>
		<link>http://commentarium.de/2009/10/19/wahlentscheidung-2009-epilog/comment-page-1/#comment-388464</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 09:03:44 +0000</pubDate>
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		<description>Der gute alte LP.

Wei&#223; Bescheid &#252;ber Beamte.

Und dar&#252;ber wie Staatsauf- und ausgaben zustande kommen.

Nein, es ist tats&#228;chlich so, da&#223; in den allermeisten F&#228;llen die W&#228;hler es so wollten. Die w&#252;rden sogar noch mehr wollen (aber manchmal hindert die Verfassung noch &#252;berm&#252;tige Kanzlerinnen, etwa wenn sie verfassungswidrigerweise etwas zum Thema Schulen machen will).

Nur in wenigen F&#228;llen, etwa beim Rauchverbot, handeln Politiker ohne Willen der W&#228;hlerschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der gute alte LP.</p>
<p>Wei&#223; Bescheid &#252;ber Beamte.</p>
<p>Und dar&#252;ber wie Staatsauf- und ausgaben zustande kommen.</p>
<p>Nein, es ist tats&#228;chlich so, da&#223; in den allermeisten F&#228;llen die W&#228;hler es so wollten. Die w&#252;rden sogar noch mehr wollen (aber manchmal hindert die Verfassung noch &#252;berm&#252;tige Kanzlerinnen, etwa wenn sie verfassungswidrigerweise etwas zum Thema Schulen machen will).</p>
<p>Nur in wenigen F&#228;llen, etwa beim Rauchverbot, handeln Politiker ohne Willen der W&#228;hlerschaft.</p>
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		<title>Von: LePenseur</title>
		<link>http://commentarium.de/2009/10/19/wahlentscheidung-2009-epilog/comment-page-1/#comment-387768</link>
		<dc:creator>LePenseur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 17:21:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Es gibt ein pr&#228;zises Ma&#223; f&#252;r die Differenz zwischen unseren Erwartungen an den Staat und dem, was wir daf&#252;r zu geben bereit sind. Es nennt sich Staatsverschuldung. Wir verlangen seit 40 Jahren mehr vom Staat, als wir zu zahlen bereit sind. Und wir setzen mit jeder Wahl noch eins drauf.&lt;/blockquote&gt;
Mal davon abgesehen, da&#223; ich als &#214;si bei Ihnen ja ohnehin nicht w&#228;hlen k&#246;nnte — die Probleme sind allerdings in &#214;sistan auch nicht viel anders, und damit kann ich auch in einem D-Blog was dazu sagen:

Es geht hier nicht nur um die Gier der Bev&#246;lkerung &quot;vom Staat&quot; was zu kriegen, es geht v.a. auch um die Gier des Staats- und Parteienapparates, via Besteuerung und Verteilung von &quot;Wohltaten&quot; Macht auszu&#252;ben, Planposten zu schaffen, die eigene Unersetzlichkeit zu demonstrieren! W&#252;rde der Staat sich aus vielen Lebensbereichen einfach zur&#252;ckziehen, und daf&#252;r die Steuern senken (die vielen &#252;berfl&#252;ssigen Beamten m&#252;&#223;te man allerdings auf dem Weltmarkt vermutlich als Dekorationsfiguren verkaufen — denn so wirklich, echt produktiv arbeiten k&#246;nnen von denen die wenigsten. Deshalb wurden sie ja auch Beamte!), dann k&#228;men wir bald drauf, da&#223; es uns keinen Deut schlechter ginge als zuvor, im Gegenteil: die tollste B&#252;rokratie wird meine subjektiven Bed&#252;rfnisse nie so exakt erkennen und befriedigen k&#246;nnen wie ich selbst mit dem eigenen Geld!

Es sind also nicht nur die &quot;W&#252;nsche an den Staat&quot;, sondern auch die Omnipotenz-Phantasien der Politiker und Staatsbeamten (m.a.w.: der herrschenden Klasse in unserem pseudodemokratischen System), die den Haushalt riunierten und wohl auch weiter ruinieren werden. Und hier ist auch eine fundamentale Demokratie-Kritik angebracht: ein Staat, in dem die Mehrheit der Bev&#246;lkerung vom Staat alimentiert wird, degeneriert unter demokratischen Wahlbedingungen fast notwendigerweise. Wenn die MEhrheit der W&#228;hler jene sind, die weniger zum Haushalt beitragen als sie von ihm beziehen, geh&#246;rt schon viel Vertrauen in den Edelmut und Gerechtigkeitssinn dieser Leute, will man annehmen, sie w&#252;rden eine Politik, die sie um ihre Vorteile bringt, unterst&#252;tzen. Ein paar edeldenkende Individualisten vielleicht, aber die Masse? Undenkbar!

Und damit liegt die Verantwortung wohl v.a. bei denen, die dieses System in den letzten Jahrzehnten allm&#228;hlich imer h&#246;her gezogen haben: den Politikern, Beamten und Apparatschiks in Gewerkschaften, Verb&#228;nden &amp; Co.! Da&#223; jemand auf die Frage: &quot;Wollen Sie eine goldene Uhr geschenkt?&quot; mit einem entschlossenen &quot;Nein!&quot; antwortet, ist nicht wahrscheinlich. Wenn der, der die Uhren verschenkt, sie vorher jemand anderen geklaut hat, s&#228;he ich doch eher in ihm den Gauner, als in dem m&#246;glicherweise gutgl&#228;ubigen Geschenknehmer. Und da&#223; uns der Staat bei einer Abgabenquote von realistischerweise weit mehr als 50% des Einkommens eher als Abruzzenr&#228;uber denn als weise-sparsamer Landesvater engegentritt, wird man wohl schwerlich bestreiten k&#246;nnen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gibt ein pr&#228;zises Ma&#223; f&#252;r die Differenz zwischen unseren Erwartungen an den Staat und dem, was wir daf&#252;r zu geben bereit sind. Es nennt sich Staatsverschuldung. Wir verlangen seit 40 Jahren mehr vom Staat, als wir zu zahlen bereit sind. Und wir setzen mit jeder Wahl noch eins drauf.</p></blockquote>
<p>Mal davon abgesehen, da&#223; ich als &#214;si bei Ihnen ja ohnehin nicht w&#228;hlen k&#246;nnte — die Probleme sind allerdings in &#214;sistan auch nicht viel anders, und damit kann ich auch in einem D-Blog was dazu sagen:</p>
<p>Es geht hier nicht nur um die Gier der Bev&#246;lkerung &#8220;vom Staat&#8221; was zu kriegen, es geht v.a. auch um die Gier des Staats- und Parteienapparates, via Besteuerung und Verteilung von &#8220;Wohltaten&#8221; Macht auszu&#252;ben, Planposten zu schaffen, die eigene Unersetzlichkeit zu demonstrieren! W&#252;rde der Staat sich aus vielen Lebensbereichen einfach zur&#252;ckziehen, und daf&#252;r die Steuern senken (die vielen &#252;berfl&#252;ssigen Beamten m&#252;&#223;te man allerdings auf dem Weltmarkt vermutlich als Dekorationsfiguren verkaufen — denn so wirklich, echt produktiv arbeiten k&#246;nnen von denen die wenigsten. Deshalb wurden sie ja auch Beamte!), dann k&#228;men wir bald drauf, da&#223; es uns keinen Deut schlechter ginge als zuvor, im Gegenteil: die tollste B&#252;rokratie wird meine subjektiven Bed&#252;rfnisse nie so exakt erkennen und befriedigen k&#246;nnen wie ich selbst mit dem eigenen Geld!</p>
<p>Es sind also nicht nur die &#8220;W&#252;nsche an den Staat&#8221;, sondern auch die Omnipotenz-Phantasien der Politiker und Staatsbeamten (m.a.w.: der herrschenden Klasse in unserem pseudodemokratischen System), die den Haushalt riunierten und wohl auch weiter ruinieren werden. Und hier ist auch eine fundamentale Demokratie-Kritik angebracht: ein Staat, in dem die Mehrheit der Bev&#246;lkerung vom Staat alimentiert wird, degeneriert unter demokratischen Wahlbedingungen fast notwendigerweise. Wenn die MEhrheit der W&#228;hler jene sind, die weniger zum Haushalt beitragen als sie von ihm beziehen, geh&#246;rt schon viel Vertrauen in den Edelmut und Gerechtigkeitssinn dieser Leute, will man annehmen, sie w&#252;rden eine Politik, die sie um ihre Vorteile bringt, unterst&#252;tzen. Ein paar edeldenkende Individualisten vielleicht, aber die Masse? Undenkbar!</p>
<p>Und damit liegt die Verantwortung wohl v.a. bei denen, die dieses System in den letzten Jahrzehnten allm&#228;hlich imer h&#246;her gezogen haben: den Politikern, Beamten und Apparatschiks in Gewerkschaften, Verb&#228;nden &amp; Co.! Da&#223; jemand auf die Frage: &#8220;Wollen Sie eine goldene Uhr geschenkt?&#8221; mit einem entschlossenen &#8220;Nein!&#8221; antwortet, ist nicht wahrscheinlich. Wenn der, der die Uhren verschenkt, sie vorher jemand anderen geklaut hat, s&#228;he ich doch eher in ihm den Gauner, als in dem m&#246;glicherweise gutgl&#228;ubigen Geschenknehmer. Und da&#223; uns der Staat bei einer Abgabenquote von realistischerweise weit mehr als 50% des Einkommens eher als Abruzzenr&#228;uber denn als weise-sparsamer Landesvater engegentritt, wird man wohl schwerlich bestreiten k&#246;nnen &#8230;</p>
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