@mf:
Man muß sich nicht am “äußersten rechten wert- und strukturkonservativen Rand” befinden, um die etatistische Zwangsbeglückung und Gängelung à la von der Leyen abzulehnen. Das Problem im Europa unserer Tage ist ja genau, daß der Sozialismus als Grunddoktrin so sehr in unsere Gesellschaft implementiert ist, daß kaum jemand noch nicht-sozialistisch zu denken wagt. De facto sitzen im Bundestag vier sozialistische Parteien: SPD, Union, Grüne und Linkspartei, und eine viertel- bis halbsozialistische FDP. Die vier sozialistischen Parteien unterscheiden sich in Stilfragen: die Grünen sind gutmenschliche Ekelpakete, die Sozen unkreative Gewerkschaftsapparatschiks, die Unionisten changieren zwischen Herz-Jesu-Sozialismus und staatsnah-korporativem Filz, und die Linkspartei bekennt wenigstens offen, was die anderen versteckt, aber faktisch nicht viel anders ebenso machen: Gängelung der Bürger durch kollektive Zwänge!
Schauen sie sich doch nur die heutigen “Rettungspaktete” an! Ein echter Konservativer oder Liberaler wendet sich doch da mit Grausen ab! Ludwig Erhard rotiert angesichts dieses kollektivistischen Wahnwitzes sicher schon wie ein Dynamo im Grab …
In Fragen der Sozialpolitik: wo gibt’s denn einen vernünftigen Politiker, der sich für Eigenverantwortung starkmacht? Was gibt’s anstatt? Hartz IV mit Schikanen für unverschuldet in wirkliche Not geratene, und der großen Gießkanne für die Sozialschmarotzer, die sich die Rosinen geschickt herauspicken können …
In Fragen der Familienpolitik: welcher Politiker bekennt sich noch zu einer vernünftigen Familienpolitik — m.a.W. einer Familienpolitik, die nicht gutmenschliche Konstrukte à la Patchwork-Familie, alleinerziehende Mütter mit Hund oder eingetragene Schwuchtelpartnerschaft mit zugekauftem Adoptivkind aus der 3. Welt fördern will, sondern funktionierende Familien mit Vater Mutter Kindern (die auch alle von ersteren stammen). Denn im Gegensatz zu den hirnkranken vorgenannten Konstrukten bietet eine richtige Familie noch die Chance (nicht die Sicherheit, aber immerhin die Chance), daß die von der nächsten Generation nicht als total manipulierbare Neurosenbündel unterwegs sind. Aber offenbar ist die freie Manipulierbarkeit (siehe Gender-Mainstreaming und ähnlichem Schmarrn) und durch geförderte Beziehungslosigkeit hervorgebrachte Atomisierung in wehr- und willenlose Einzelmenschen mittlerweile das eigentliche Staatsziel in der Familienpolitik.
Nein, cher “mf”: man muß nicht am “äußersten rechten wert- und strukturkonservativen Rand” unterwegs sein, um es nicht so charmant zu finden, wenn durch Import unqualifizierter Einwanderer Familienanhang die gezielte Überfremdung Mitteleuropas betrieben wird, insbesondere dann, wenn die damit verbundenen Kosten zum überwältigenden Teil aus den Taschen der leistungsfähigen- und -bereiten Einheimischen kommen, die all die “Kulturbereicherer” mitfinanzieren dürfen.
Es ist auch nicht am “äußersten rechten wert- und strukturkonservativen Rand” angesiedelt, wenn man sich über das flächendeckende Staatsversagen Gedanken macht — wo das, worauf es ankommt, nicht funktioniert (z.B. eine geordnete Verbrechensbekämpfung), aber dafür strafbewehrte Orchideen-Vorschriften ins Kraut schießen — von der Kampfhundehaltung, über den Nichtraucherschutz bis hin zur angeblich allgegenwärtigen “Diskriminierung”, die aus jedem Staatsbürger, der sich nicht PC-komform das Rückgrat verbiegen will, einen Verbrecher macht…
Sorry: wer all das, was einem der gesunde Hausverstand sagt, daß es derzeit im Argen liegt, bereits fein säuberlich am “äußersten rechten wert- und strukturkonservativen Rand” ansiedelt, der muß sich m.E. schon die Gegenfrage gefallen lassen, ob nicht vielleicht er ein etwas verschobenes Weltbild vertritt, in dem alles, was nicht den Wunschträumen des Jahre 1968 folgt, bereits ultrarechts und gaaanz pöhse ist.
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