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	<title>Kommentare zu: Erwerbsneigung und Recht auf Arbeit</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Von: Peregrinus</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/18/erwerbsneigung-und-recht-auf-arbeit/comment-page-1/#comment-39266</link>
		<dc:creator>Peregrinus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 12:34:09 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Anna, 
Du hast ja grunds&#228;ttzlich recht. Allerdings schreibst Du etliches, was nur eine Frau schreiben darf; das beschr&#228;nkt schon mein Thema.
Den Allocath-Text, der den Catholischen Commentator zum Commentieren veranla&#223;t hat, habe ich geschrieben als Reaktion auf die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. W&#252;rde mein Vorschlag legislativ verwirklicht, so m&#252;&#223;te er nat&#252;rlich betrr&#228;chtlich verfeinert werden, damit die Wirkung nicht in die falsche Richtung geht. Aber in einer Zeit, in der Arbeitslose verpflichtet werden, ma&#223;lose und oft wohl auch dem&#252;tigende M&#252;hen auf sich zu nehmen, um Arbeit zu finden, die es gar nicht gibt, dabei jedoch keine gleichwertigen Rechte haben, finde ich es sinnvoll, solch einen Vorschlag in die Welt zu setzen, auch ohne gleich auf notwendige Détails einzugehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Anna,<br />
Du hast ja grunds&#228;ttzlich recht. Allerdings schreibst Du etliches, was nur eine Frau schreiben darf; das beschr&#228;nkt schon mein Thema.<br />
Den Allocath-Text, der den Catholischen Commentator zum Commentieren veranla&#223;t hat, habe ich geschrieben als Reaktion auf die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. W&#252;rde mein Vorschlag legislativ verwirklicht, so m&#252;&#223;te er nat&#252;rlich betrr&#228;chtlich verfeinert werden, damit die Wirkung nicht in die falsche Richtung geht. Aber in einer Zeit, in der Arbeitslose verpflichtet werden, ma&#223;lose und oft wohl auch dem&#252;tigende M&#252;hen auf sich zu nehmen, um Arbeit zu finden, die es gar nicht gibt, dabei jedoch keine gleichwertigen Rechte haben, finde ich es sinnvoll, solch einen Vorschlag in die Welt zu setzen, auch ohne gleich auf notwendige Détails einzugehen.</p>
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		<title>Von: Anna</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/18/erwerbsneigung-und-recht-auf-arbeit/comment-page-1/#comment-39122</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 08:19:03 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;Recht auf Arbeit&quot; gab&#039;s ja schon einmal: in der DDR. Da hat man dann halt die Leute auch mal einen Sandhaufen von einer Seite auf die andere und wieder zur&#252;ck schaufeln lassen, nur damit alle ihr Recht auf Arbeit eingel&#246;st bekommen.

Es ist tats&#228;chlich so, dass noch nie soviele Menschen ins Erwerbsleben eingebunden waren wie heute. Auch das ist eine Folge der Frauenbewegung, die erst zurecht f&#252;r mehr Gleichberechtigung der Frauen in der Gesellschaft gek&#228;mpft hat, aber dann den Bogen soweit &#252;berspannt hat, dass heutzutage alle Frauen meinen, berufst&#228;tig sein zu m&#252;ssen, um gesellschaftsf&#228;hig zu sein. Und seitdem es normal geworden ist, dass in einer Familie beide Partner arbeiten und das doppelte Einkommen zur Verf&#252;gung steht, sind die Lebenshaltungskosten so stark gestiegen, dass immer &#246;fter beide Partner arbeiten m&#252;ssen, um &#252;ber die Runden zu kommen. Ein perfektes Eigentor der Emanzipationsbewegung, kann ich da nur sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Recht auf Arbeit&#8221; gab&#8217;s ja schon einmal: in der DDR. Da hat man dann halt die Leute auch mal einen Sandhaufen von einer Seite auf die andere und wieder zur&#252;ck schaufeln lassen, nur damit alle ihr Recht auf Arbeit eingel&#246;st bekommen.</p>
<p>Es ist tats&#228;chlich so, dass noch nie soviele Menschen ins Erwerbsleben eingebunden waren wie heute. Auch das ist eine Folge der Frauenbewegung, die erst zurecht f&#252;r mehr Gleichberechtigung der Frauen in der Gesellschaft gek&#228;mpft hat, aber dann den Bogen soweit &#252;berspannt hat, dass heutzutage alle Frauen meinen, berufst&#228;tig sein zu m&#252;ssen, um gesellschaftsf&#228;hig zu sein. Und seitdem es normal geworden ist, dass in einer Familie beide Partner arbeiten und das doppelte Einkommen zur Verf&#252;gung steht, sind die Lebenshaltungskosten so stark gestiegen, dass immer &#246;fter beide Partner arbeiten m&#252;ssen, um &#252;ber die Runden zu kommen. Ein perfektes Eigentor der Emanzipationsbewegung, kann ich da nur sagen.</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/18/erwerbsneigung-und-recht-auf-arbeit/comment-page-1/#comment-37512</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 13:16:45 +0000</pubDate>
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		<description>Norbert Bolz hat in seinem Buch &#039;Die Helden der Familie&#039; meiner Meinung nach zu recht darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer Gesellschaft Berufsarbeit und beruflicher Erfolg die Grundbedingung f&#252;r gesellschaftliche Anerkennung sind. Das erkl&#228;rt meines erachtens sehr gut die hohe Erwerbsneigung unserer Gesellschaft. 
Ich kann mich letztendlich des Gef&#252;hls nicht erwehren, dass es bei der Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen (oder einem Recht auf Arbeit) im Grunde darum geht einen &#039;bedingungslosen&#039; Anspruch auf ein problemoses Leben und auf gesellschaftliche Anerkennung f&#252;r jederman zu postulieren und durchzusetzen. Ob das real m&#246;glich ist bezweifel ich aber die Folgen des Umsetzungsversuches w&#252;rden weitreichend sein.

LG
Marcus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Norbert Bolz hat in seinem Buch &#8216;Die Helden der Familie&#8217; meiner Meinung nach zu recht darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer Gesellschaft Berufsarbeit und beruflicher Erfolg die Grundbedingung f&#252;r gesellschaftliche Anerkennung sind. Das erkl&#228;rt meines erachtens sehr gut die hohe Erwerbsneigung unserer Gesellschaft.<br />
Ich kann mich letztendlich des Gef&#252;hls nicht erwehren, dass es bei der Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen (oder einem Recht auf Arbeit) im Grunde darum geht einen &#8216;bedingungslosen&#8217; Anspruch auf ein problemoses Leben und auf gesellschaftliche Anerkennung f&#252;r jederman zu postulieren und durchzusetzen. Ob das real m&#246;glich ist bezweifel ich aber die Folgen des Umsetzungsversuches w&#252;rden weitreichend sein.</p>
<p>LG<br />
Marcus</p>
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		<title>Von: str1977</title>
		<link>http://commentarium.de/2007/10/18/erwerbsneigung-und-recht-auf-arbeit/comment-page-1/#comment-37496</link>
		<dc:creator>str1977</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 07:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ein Recht auf Arbeit ist de facto nichts anderes als ein F&#246;rderungsprogramm zur weiteren Erh&#246;hung der ohnehin schon hohen Erwerbsneigung. Ob das gut w&#228;re?&quot;

Es stellt sich auch die Frage, wie dieses Recht einzul&#246;sen w&#228;re?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Recht auf Arbeit ist de facto nichts anderes als ein F&#246;rderungsprogramm zur weiteren Erh&#246;hung der ohnehin schon hohen Erwerbsneigung. Ob das gut w&#228;re?&#8221;</p>
<p>Es stellt sich auch die Frage, wie dieses Recht einzul&#246;sen w&#228;re?</p>
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