Ein Hammer
Das Buch ist ein Hammer und reinste Provokation für katholikale und evangelikale Kirchenohren und -hirne.
Vielversprechend auch die Kurzbeschreibung bei Amazon:
Provozierend und Notwendig. Die kritische Revision christlicher Glaubensaussagen. Eine scharfe Analyse in großer Sympathie. Für einen Glauben, der Leben schafft. Das Unbehagen wächst – aber niemand tut etwas. Die Menschen wenden sich gelangweilt ab. Selbst Pfarrer und Pfarrerinnen glauben kaum, was ihr Amt ihnen zu bekennen aufgibt – doch niemand traut sich, die Wahrheit offen auszusprechen: Die Kirche muss sich von vielen ihrer Glaubensaussagen verabschieden. Es gilt, Neues zu bedenken. Klaus-Peter Jörns unterzieht alle zentralen Glaubensaussagen der Christen einer kritischen Revision. Ob die Bedeutung der Bibel oder Jesus Christus, ob Offenbarungsglaube oder Schöpfungsbericht – alles prüft er mit scharfer Analyse und in großer Sympathie. Sein Ziel: die Neuformulierung eines Glaubens, der Leben schafft.
Und Amazon in seiner großen Weisheit weiß das Buch gleich richtig einzuordnen:
Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch diese Bücher gekauft:
- Was sich im Christentum ändern muss. Ein Bischof nimmt Stellung. von John Shelby Spong
Gähn. Klingt irgendwie genauso spannend und noch nie dagewesen, wie dieses Büchlein des britischen Ex-Jesuiten Peter de Rosa, das bei mir zu Hause steht (da mir zufällig zugekommen): The Fatal Flaw of Christianity. He did not rise from the dead and the dogma of Original Sin is pure invention.
Oder wie die zwölf Thesen von Spong.
Ja, ja, die amazon-Produktenparallelen sind eben schon was Feines…