Also, ich hab generell Vorbehalte gegen Aufschriften auf Kleidungsstücken (und Rednerpulten).
Ich würde aber MR zur Vorsicht raten. Provozieren ist ja ganz schön (“Mitglied im Christenclub”) und auch ich habe den Hang zum trotzigen “Jetzt erst recht!”, aber vielleicht sollte man sich nicht selbst in eine Ecke stellen, aus der man dann nicht mehr rauskommt und die außerdem so “schwammig” benannt ist wie das F.-wort.
Thomas Assheuer hat auch bei mir Pluspunkte gesammelt (und er gehört auf meiner Liste der Zeitredakteure eher zu den Friends of Carlotta), aber seine Wortwahl zeigt auch schon das Problem. Für ihn und seine Kollegen ist eine solche Haltung (Deine, meine) Fundamentalismus und nach sechsjährigem Studium der Zeit weiß ich, daß F. böse ist und bekämpft gehört. So lehrt zumindest die Zeit. Nur weil sich Herr Assheuer jetzt so äußert, heißt das nicht, das nicht morgen seine Kollegen Naumann, Leicht, Schuh oder Jessen darauf einschlagen (natürlich ohne Bezug auf ihren geschätzten Kollegen).
11 Comments