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	<title>Kommentare zu: Ad fontes</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-370</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2005 19:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>This post has been removed by the author.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This post has been removed by the author.</p>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-369</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2005 17:09:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;I&gt;&#220;brigens kann bei schwerwiegenden Unklarheiten immer noch mal ein Konzil einberufen werden... :-)&lt;/I&gt;

Ja, aber dadurch wird es ja nur immer schlimmer! (-;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#220;brigens kann bei schwerwiegenden Unklarheiten immer noch mal ein Konzil einberufen werden&#8230; <img src='http://commentarium.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </i></p>
<p>Ja, aber dadurch wird es ja nur immer schlimmer! (-;</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-368</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2005 15:27:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;I&gt;da&#223; Konzilsbeschl&#252;sse (ebenso wie die Schrift) ausgelegt werden&lt;/I&gt;
Daher ja das ordentliche Lehramt der Kirche. &#220;brigens kann bei schwerwiegenden Unklarheiten immer noch mal ein Konzil einberufen werden... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>da&#223; Konzilsbeschl&#252;sse (ebenso wie die Schrift) ausgelegt werden</i><br />
Daher ja das ordentliche Lehramt der Kirche. &#220;brigens kann bei schwerwiegenden Unklarheiten immer noch mal ein Konzil einberufen werden&#8230; <img src='http://commentarium.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-367</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 17:40:00 +0000</pubDate>
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		<description>Du unterschl&#228;gst, da&#223; Konzilsbeschl&#252;sse (ebenso wie die Schrift) ausgelegt werden. Die Geschichte mit der Vernunfterkenntnis war ein Beispiel, ein prominenteres ist die divergierende Auslegung des zweiten Vatikanums. Nat&#252;rlich beansprucht jede Seite f&#252;r sich die einzig g&#252;ltige Auslegung.

Womit wir dann auch nicht weiter w&#228;ren als vorher.


&lt;Narretei&gt;Es dr&#228;ngt sich ja sogar vielen der Verdacht auf, da&#223; das Ergebnis des ersten Konzils von Paulus und Lukas unterschiedlich gedeutet wurde. Ein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r konziliare Kontinuit&#228;t ... (-; &lt;/Narretei&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du unterschl&#228;gst, da&#223; Konzilsbeschl&#252;sse (ebenso wie die Schrift) ausgelegt werden. Die Geschichte mit der Vernunfterkenntnis war ein Beispiel, ein prominenteres ist die divergierende Auslegung des zweiten Vatikanums. Nat&#252;rlich beansprucht jede Seite f&#252;r sich die einzig g&#252;ltige Auslegung.</p>
<p>Womit wir dann auch nicht weiter w&#228;ren als vorher.</p>
<p>&lt;Narretei&gt;Es dr&#228;ngt sich ja sogar vielen der Verdacht auf, da&#223; das Ergebnis des ersten Konzils von Paulus und Lukas unterschiedlich gedeutet wurde. Ein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r konziliare Kontinuit&#228;t &#8230; (-; &lt;/Narretei&gt;</p>
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		<title>Von: mr94</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-366</link>
		<dc:creator>mr94</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 11:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>Historisch gesehen legen das die Konzilien fest (mit der ber&#252;hmten Formel &lt;I&gt;anathema sit&lt;/I&gt;, n&#228;heres siehe &lt;A HREF=&quot;http://catholica.blogspot.com/2005/06/erkenntnis-durch-vernunft.html&quot;&gt;hier&lt;/A&gt;). Und Konzilsentscheide werden nicht revidiert (ich kenne jedenfalls kein Beispiel daf&#252;r). Mehr dazu habe ich &lt;A HREF=&quot;http://catholica.blogspot.com/2005/05/kirchengeschichte.html&quot;&gt;hier&lt;/A&gt; in einem Kommentar geschrieben.

Konzilien stehen meist am Abschluss einer l&#228;ngeren Phase der Auseinandersetzung mit dem &lt;I&gt;Abwegigen&lt;/I&gt;, das ja erst einmal als solches erkannt, verstanden und klar umrissen werden muss.

Aber um mal bei Petras Beispiel zu bleiben: Der &lt;I&gt;Arianismus&lt;/I&gt; taucht zwar immer wieder auf, aber er bleibt doch immer genauso falsch wie seinerzeit beim ersten Konzil von Konstantinopel (381) entschieden.

Wer dieses Konzil anerkennt, kann nicht gleichzeitig Arianer sein, ohne selbstwiderspr&#252;chlich zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Historisch gesehen legen das die Konzilien fest (mit der ber&#252;hmten Formel <i>anathema sit</i>, n&#228;heres siehe <a HREF="http://catholica.blogspot.com/2005/06/erkenntnis-durch-vernunft.html">hier</a>). Und Konzilsentscheide werden nicht revidiert (ich kenne jedenfalls kein Beispiel daf&#252;r). Mehr dazu habe ich <a HREF="http://catholica.blogspot.com/2005/05/kirchengeschichte.html">hier</a> in einem Kommentar geschrieben.</p>
<p>Konzilien stehen meist am Abschluss einer l&#228;ngeren Phase der Auseinandersetzung mit dem <i>Abwegigen</i>, das ja erst einmal als solches erkannt, verstanden und klar umrissen werden muss.</p>
<p>Aber um mal bei Petras Beispiel zu bleiben: Der <i>Arianismus</i> taucht zwar immer wieder auf, aber er bleibt doch immer genauso falsch wie seinerzeit beim ersten Konzil von Konstantinopel (381) entschieden.</p>
<p>Wer dieses Konzil anerkennt, kann nicht gleichzeitig Arianer sein, ohne selbstwiderspr&#252;chlich zu werden.</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-365</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 11:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>This post has been removed by the author.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This post has been removed by the author.</p>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-364</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 10:02:00 +0000</pubDate>
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		<description>Na, das ist doch mal ein Punkt, den man festhalten kann.


Zu dem &quot;oder&quot; oder &quot;und&quot;: aus Bibelwissenschaftlicher Sicht sind die biblischen Schriften ja im Prinzip nichts anderes als eine besondere Form von Tradition.

Damit er&#252;brigt sich jede Diskussion um &quot;sola scriptura&quot; oder Kanonfestlegung: Schrift und Tradition lassen sich nicht voneinander trennen.



Zu dem was-w&#228;re-gewesen-wenn der Reformation noch: h&#228;tte man sich Luthers Thesen damals gleich gestellt, h&#228;tte er wohlm&#246;glich damit Ruhe gegeben. Erst durch das Schwingen der Ketzerkeule kam Luther ja darauf, da&#223; das Problem tiefer sitzt. Als man schlie&#223;lich in den Ausgangsthesen eine Ann&#228;herung gefunden hatte, hatten sich ja bereits viele weitere Erkenntnisse eingestellt. Und leider auch Verbitterung, wie man sie heute auch immer wieder erlebt, wenn ein Theologe abgestraft wird.

Mal spekuliert: h&#228;tte man etwa Karl Rahner damals die Lehrerlaubnis entzogen (er war ja ein paar mal nicht mehr zu weit davon weg), w&#228;re aus ihm vielleicht auch ein zornerf&#252;llter N&#246;rgler geworden. Stattdessen ist er ein gr&#246;&#223;tenteils unumstrittener Erneuerer.

Auch ein wichtiges &#246;kumensisches Thema (bei dem sich beide Seiten m.E. nicht immer Ruhm bekleckern): wann mu&#223; man einschreiten, wenn in christlichem Namen Abwegiges verk&#252;ndet wird?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist doch mal ein Punkt, den man festhalten kann.</p>
<p>Zu dem &#8220;oder&#8221; oder &#8220;und&#8221;: aus Bibelwissenschaftlicher Sicht sind die biblischen Schriften ja im Prinzip nichts anderes als eine besondere Form von Tradition.</p>
<p>Damit er&#252;brigt sich jede Diskussion um &#8220;sola scriptura&#8221; oder Kanonfestlegung: Schrift und Tradition lassen sich nicht voneinander trennen.</p>
<p>Zu dem was-w&#228;re-gewesen-wenn der Reformation noch: h&#228;tte man sich Luthers Thesen damals gleich gestellt, h&#228;tte er wohlm&#246;glich damit Ruhe gegeben. Erst durch das Schwingen der Ketzerkeule kam Luther ja darauf, da&#223; das Problem tiefer sitzt. Als man schlie&#223;lich in den Ausgangsthesen eine Ann&#228;herung gefunden hatte, hatten sich ja bereits viele weitere Erkenntnisse eingestellt. Und leider auch Verbitterung, wie man sie heute auch immer wieder erlebt, wenn ein Theologe abgestraft wird.</p>
<p>Mal spekuliert: h&#228;tte man etwa Karl Rahner damals die Lehrerlaubnis entzogen (er war ja ein paar mal nicht mehr zu weit davon weg), w&#228;re aus ihm vielleicht auch ein zornerf&#252;llter N&#246;rgler geworden. Stattdessen ist er ein gr&#246;&#223;tenteils unumstrittener Erneuerer.</p>
<p>Auch ein wichtiges &#246;kumensisches Thema (bei dem sich beide Seiten m.E. nicht immer Ruhm bekleckern): wann mu&#223; man einschreiten, wenn in christlichem Namen Abwegiges verk&#252;ndet wird?</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-363</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2005 08:44:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;I&gt;kann der eigene Glaube &lt;B&gt;nur anhand dem verifiziert werden, was gr&#246;&#223;er ist als die eigene Wahrheit&lt;/B&gt;. Das k&#246;nnte in der Tat eine von einer Glaubensgemeinschaft tradierte Lehre sein. Oder aber die B&#252;cher des Alten und Neuen Testaments&lt;/I&gt;

Genau darum geht&#039;s! (Obwohl ich die Berufung auf die tradierte Lehre und die B&#252;cher der Bibel nicht f&#252;r eine Entweder-Oder-Frage halte - angesichts der Notwendigkeit, Texte interpretieren und ihren gedanklichen Hintergrund beleuchten zu m&#252;ssen, was eben durch die tradierte Lehre geschieht.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>kann der eigene Glaube <b>nur anhand dem verifiziert werden, was gr&#246;&#223;er ist als die eigene Wahrheit</b>. Das k&#246;nnte in der Tat eine von einer Glaubensgemeinschaft tradierte Lehre sein. Oder aber die B&#252;cher des Alten und Neuen Testaments</i></p>
<p>Genau darum geht&#8217;s! (Obwohl ich die Berufung auf die tradierte Lehre und die B&#252;cher der Bibel nicht f&#252;r eine Entweder-Oder-Frage halte &#8211; angesichts der Notwendigkeit, Texte interpretieren und ihren gedanklichen Hintergrund beleuchten zu m&#252;ssen, was eben durch die tradierte Lehre geschieht.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-362</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2005 08:27:00 +0000</pubDate>
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		<description>This post has been removed by the author.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This post has been removed by the author.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/30/ad-fontes/comment-page-1/#comment-361</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2005 06:49:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass die Reformation damals so erfolgreich war, hatte vor allem etwas mit einer zeitbedingten Verquickung von bestimmten Umst&#228;nden zu tun (generelle Unruhe und Unzufriedenheit in der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung, Missst&#228;nde und Korruption in der Kirche, Machtversessenheit der katholischen Hierarchie, Unabh&#228;ngigkeitsstreben vieler Landesf&#252;rsten von Rom, die schnelle Verbreitung von Flugbl&#228;ttern durch die Druckerpresse...) - wohl deswegen auch die heutige Situation...

Ich habe Deinen Beitrag &#252;ber die &quot;Revision&quot; erneut gelesen; ich denke, wenn es Luther wirklich nur um die Probleme gegangen w&#228;re, die in den 95 Thesen angesprochen sind (Ablasshandel, Probleme bei der Verk&#252;ndigung), dann w&#228;re das ganze Thema sp&#228;testens nach dem Tridentinischen Konzil vom Tisch gewesen (die ja die meisten von Luther kritisierten Missst&#228;nde beseitigte) - und Luther w&#252;rde heute als Hl. Martin Luther verehrt.

Allerdings ist die Frage, ob die Kirche wirklich bereit gewesen w&#228;re, sich mit ihren Missst&#228;nden auseinanderzusetzen, wenn es die Reformation und dadurch die konfessionelle Spaltung Europas nicht gegeben h&#228;tte. Die Reformation hat vermutlich mehr als alles andere dazu beigetragen, dass die katholische Kirche ihre Verstrickungen zum Teil &#252;berwinden und wieder ihrem Anspruch gerechter werden konnte (bis Mitte-Ende des 18. Jahrhunderts auf jeden Fall, wo dann wieder ein Tiefpunkt erfolgte, diesmal allerdings aus Schw&#228;chlichkeit).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass die Reformation damals so erfolgreich war, hatte vor allem etwas mit einer zeitbedingten Verquickung von bestimmten Umst&#228;nden zu tun (generelle Unruhe und Unzufriedenheit in der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung, Missst&#228;nde und Korruption in der Kirche, Machtversessenheit der katholischen Hierarchie, Unabh&#228;ngigkeitsstreben vieler Landesf&#252;rsten von Rom, die schnelle Verbreitung von Flugbl&#228;ttern durch die Druckerpresse&#8230;) &#8211; wohl deswegen auch die heutige Situation&#8230;</p>
<p>Ich habe Deinen Beitrag &#252;ber die &#8220;Revision&#8221; erneut gelesen; ich denke, wenn es Luther wirklich nur um die Probleme gegangen w&#228;re, die in den 95 Thesen angesprochen sind (Ablasshandel, Probleme bei der Verk&#252;ndigung), dann w&#228;re das ganze Thema sp&#228;testens nach dem Tridentinischen Konzil vom Tisch gewesen (die ja die meisten von Luther kritisierten Missst&#228;nde beseitigte) &#8211; und Luther w&#252;rde heute als Hl. Martin Luther verehrt.</p>
<p>Allerdings ist die Frage, ob die Kirche wirklich bereit gewesen w&#228;re, sich mit ihren Missst&#228;nden auseinanderzusetzen, wenn es die Reformation und dadurch die konfessionelle Spaltung Europas nicht gegeben h&#228;tte. Die Reformation hat vermutlich mehr als alles andere dazu beigetragen, dass die katholische Kirche ihre Verstrickungen zum Teil &#252;berwinden und wieder ihrem Anspruch gerechter werden konnte (bis Mitte-Ende des 18. Jahrhunderts auf jeden Fall, wo dann wieder ein Tiefpunkt erfolgte, diesmal allerdings aus Schw&#228;chlichkeit).</p>
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