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	<title>Kommentare zu: Nagel</title>
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	<description>Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.</description>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-326</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2005 06:50:00 +0000</pubDate>
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		<description>@pelikan:
Ja ja, Luther hat ja noch gedacht, dass er pers&#246;nlich die Wahrheit Christi kennt...

Die Einstellung der Nachkommen ist ja dann eigentlich die realistischere und dem&#252;tigere - obwohl das nat&#252;rlich auch Probleme aufwirft, wie auf diesen Seiten in den vergangenen Tagen bereits ausf&#252;hrlich diskutiert wurde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@pelikan:<br />
Ja ja, Luther hat ja noch gedacht, dass er pers&#246;nlich die Wahrheit Christi kennt&#8230;</p>
<p>Die Einstellung der Nachkommen ist ja dann eigentlich die realistischere und dem&#252;tigere &#8211; obwohl das nat&#252;rlich auch Probleme aufwirft, wie auf diesen Seiten in den vergangenen Tagen bereits ausf&#252;hrlich diskutiert wurde&#8230;</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-325</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2005 06:47:00 +0000</pubDate>
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		<description>Hmmm... &lt;I&gt;Unfehlbarkeit&lt;/I&gt; w&#228;re wohl auch ein Wort f&#252;r die Martin&#039;sche Liste... :-)

&quot;wie ich eine gegebene Glaubenswahrheit verstehe&quot;

&quot;als auf ein Dogma oder einen theologischen Lehrsatz hinzuweisen, den es zu glauben gilt&quot;

Im Katholizismus sollten diese Sachen im Idealfall zusammenfallen....

Ich sage nicht, dass es den von Dir skizzierten Zugang nicht gibt oder nicht gegeben hat. Gerade in der Zeit vor dem II. Vatikanischen Konzil haben sicher viele Katholiken so gedacht - &quot;Ich tue oder glaube etwas, weil der Pfarrer es sagt.&quot; Das ist aber im Grunde ein unreifer Glaube - was sich auch durch den Aufruhr im Gefolge des Konzils gezeigt hat.

Der Unterschied zwischen einem reifen Glauben an die Lehren der Kirche und einem unreifen Glauben ist meiner Ansicht nach folgender: &quot;Ich greife nicht auf die Herdplatte, weil meine Mama das gesagt hat - ich wei&#223; zwar nicht genau, warum nicht, aber ich muss meiner Mama gehorchen&quot; vs. &quot;Ich greife nicht auf die Herdplatte, weil ich wei&#223;, dass ich mir dann die Finger verbrennen w&#252;rde - meine Mutter hat es gesagt, und ich wei&#223;, dass ich ihr vertrauen kann, weil sie wei&#223;, was das Beste f&#252;r mich ist.&quot;

Ich glaube ja auch nicht an die (oh, dieses h&#228;ssliche Wort!) Dogmen der Kirche, weil irgeneiner mit der Rute dort gesessen ist und gesagt hat: &quot;Wenn du das nicht tust, dann hau ich dir auf die Finger!&quot; Bei einem erwachsenen Konvertiten ist so ein Glaube ja vermutlich auch nicht wirklich m&#246;glich. Nein, ich habe mich langsam &quot;herangeglaubt&quot; (ausf&#252;hrlicher schreibe ich &lt;A HREF=&quot;http://lumendelumine.blogspot.com/2005/05/sich-heranglauben-oder-apologia-pro.html&quot;&gt;hier&lt;/A&gt; dar&#252;ber) - und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Kirche (als Ganzes, als Lehramt) &quot;weiser&quot; ist als der einzelne Mensch, und dass ich ihr vertrauen kann.

Es geht ja beim katholischen Glauben - wie ich immer wieder geschrieben habe - um dieses Vertrauen: dass man daran glaubt und darauf vertraut, dass die von Christus auf die Apostel gegr&#252;ndete Kirche vom Heiligen Geist geleitet wird und daher wirklich die Wahrheit Jesu Christi verk&#252;ndet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm&#8230; <i>Unfehlbarkeit</i> w&#228;re wohl auch ein Wort f&#252;r die Martin&#8217;sche Liste&#8230; <img src='http://commentarium.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;wie ich eine gegebene Glaubenswahrheit verstehe&#8221;</p>
<p>&#8220;als auf ein Dogma oder einen theologischen Lehrsatz hinzuweisen, den es zu glauben gilt&#8221;</p>
<p>Im Katholizismus sollten diese Sachen im Idealfall zusammenfallen&#8230;.</p>
<p>Ich sage nicht, dass es den von Dir skizzierten Zugang nicht gibt oder nicht gegeben hat. Gerade in der Zeit vor dem II. Vatikanischen Konzil haben sicher viele Katholiken so gedacht &#8211; &#8220;Ich tue oder glaube etwas, weil der Pfarrer es sagt.&#8221; Das ist aber im Grunde ein unreifer Glaube &#8211; was sich auch durch den Aufruhr im Gefolge des Konzils gezeigt hat.</p>
<p>Der Unterschied zwischen einem reifen Glauben an die Lehren der Kirche und einem unreifen Glauben ist meiner Ansicht nach folgender: &#8220;Ich greife nicht auf die Herdplatte, weil meine Mama das gesagt hat &#8211; ich wei&#223; zwar nicht genau, warum nicht, aber ich muss meiner Mama gehorchen&#8221; vs. &#8220;Ich greife nicht auf die Herdplatte, weil ich wei&#223;, dass ich mir dann die Finger verbrennen w&#252;rde &#8211; meine Mutter hat es gesagt, und ich wei&#223;, dass ich ihr vertrauen kann, weil sie wei&#223;, was das Beste f&#252;r mich ist.&#8221;</p>
<p>Ich glaube ja auch nicht an die (oh, dieses h&#228;ssliche Wort!) Dogmen der Kirche, weil irgeneiner mit der Rute dort gesessen ist und gesagt hat: &#8220;Wenn du das nicht tust, dann hau ich dir auf die Finger!&#8221; Bei einem erwachsenen Konvertiten ist so ein Glaube ja vermutlich auch nicht wirklich m&#246;glich. Nein, ich habe mich langsam &#8220;herangeglaubt&#8221; (ausf&#252;hrlicher schreibe ich <a HREF="http://lumendelumine.blogspot.com/2005/05/sich-heranglauben-oder-apologia-pro.html">hier</a> dar&#252;ber) &#8211; und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Kirche (als Ganzes, als Lehramt) &#8220;weiser&#8221; ist als der einzelne Mensch, und dass ich ihr vertrauen kann.</p>
<p>Es geht ja beim katholischen Glauben &#8211; wie ich immer wieder geschrieben habe &#8211; um dieses Vertrauen: dass man daran glaubt und darauf vertraut, dass die von Christus auf die Apostel gegr&#252;ndete Kirche vom Heiligen Geist geleitet wird und daher wirklich die Wahrheit Jesu Christi verk&#252;ndet.</p>
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		<title>Von: Pelikan</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-324</link>
		<dc:creator>Pelikan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2005 06:45:00 +0000</pubDate>
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		<description>Mir scheint, Nagels Polemik ist ebenso antilutherisch wie antikatholisch. Der gute Martin w&#228;re sehr b&#246;se geworden, wenn jemand in seinem Namen die Irrtumsfreiheit der Schrift oder die M&#246;glichkeit, durch Lekt&#252;re der Schrift zu wahren und sicheren Erkenntnissen zu gelangen, bestritten h&#228;tte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir scheint, Nagels Polemik ist ebenso antilutherisch wie antikatholisch. Der gute Martin w&#228;re sehr b&#246;se geworden, wenn jemand in seinem Namen die Irrtumsfreiheit der Schrift oder die M&#246;glichkeit, durch Lekt&#252;re der Schrift zu wahren und sicheren Erkenntnissen zu gelangen, bestritten h&#228;tte.</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-323</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2005 22:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>This post has been removed by the author.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This post has been removed by the author.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-322</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2005 21:36:00 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, die Verwendung des Wortes &quot;unfehlbar&quot; in diesem Kontext klingt ja doch ziemlich nach &quot;*zwinker*, *zwinker* - ihr wisst ja eh, wen ich meine...&quot;

Du hast schon Recht, dass das Ber&#252;hrt- und Bewegtsein vom Evangelium heute sehr fehlt - aber dass die sog. &quot;unfehlbaren Antworten&quot; das andere ausschlie&#223;en w&#252;rden? Waren Menschen wie Augustinus, Franziskus, Therese von Lisieux oder Edith Stein denn nicht zutiefst ber&#252;hrt von der Wahrheit Christi - &quot;trotz&quot; dieser &quot;unfehlbaren Antworten&quot; der Kirche?

Und ist jemand, der nach der Wahrheit Gottes sucht, wirklich damit zufrieden, wenn man ihm sagt: &quot;Du, also ich versteh das so - und &#252;brigens hat Luther dazu geschrieben...&quot; (Vielleicht ist das aber auch nur eine Karikatur - ich wei&#223; ja nicht...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, die Verwendung des Wortes &#8220;unfehlbar&#8221; in diesem Kontext klingt ja doch ziemlich nach &#8220;*zwinker*, *zwinker* &#8211; ihr wisst ja eh, wen ich meine&#8230;&#8221;</p>
<p>Du hast schon Recht, dass das Ber&#252;hrt- und Bewegtsein vom Evangelium heute sehr fehlt &#8211; aber dass die sog. &#8220;unfehlbaren Antworten&#8221; das andere ausschlie&#223;en w&#252;rden? Waren Menschen wie Augustinus, Franziskus, Therese von Lisieux oder Edith Stein denn nicht zutiefst ber&#252;hrt von der Wahrheit Christi &#8211; &#8220;trotz&#8221; dieser &#8220;unfehlbaren Antworten&#8221; der Kirche?</p>
<p>Und ist jemand, der nach der Wahrheit Gottes sucht, wirklich damit zufrieden, wenn man ihm sagt: &#8220;Du, also ich versteh das so &#8211; und &#252;brigens hat Luther dazu geschrieben&#8230;&#8221; (Vielleicht ist das aber auch nur eine Karikatur &#8211; ich wei&#223; ja nicht&#8230;)</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-321</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2005 21:20:00 +0000</pubDate>
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		<description>This post has been removed by the author.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This post has been removed by the author.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://commentarium.de/2005/05/29/nagel/comment-page-1/#comment-320</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2005 21:10:00 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist es wohl nicht &#252;berraschend, dass unser Papst auf wahre - und m&#246;gliche - Einheit &lt;A HREF=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,358075,00.html&quot;&gt;setzt&lt;/A&gt; - n&#228;mlich mit den Orthodoxen. Der Besuch in Bari, wo die Gebeine des auch in der Ostkirche sehr verehrten Hl. Nikolaus aufbewahrt werden, war wieder mal so ein symbolischer Akt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist es wohl nicht &#252;berraschend, dass unser Papst auf wahre &#8211; und m&#246;gliche &#8211; Einheit <a HREF="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,358075,00.html">setzt</a> &#8211; n&#228;mlich mit den Orthodoxen. Der Besuch in Bari, wo die Gebeine des auch in der Ostkirche sehr verehrten Hl. Nikolaus aufbewahrt werden, war wieder mal so ein symbolischer Akt&#8230;</p>
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